Der Verein Natur- und Lebensraum Rhön e.V. hat den Aufbau einer Crowdfunding-Plattform Rhön beschlossen. Regionalmanagerin Antje Voll sieht hier die Möglichkeit für Kreative, Start-ups, Gründer und Unternehmen, Geld einzusammeln, um ihre Ideen zu finanzieren.


Alternative Finanzierung

Der Begriff Crowdfunding stammt aus dem Englischen für Crowd (Ansammlung/Menschenmenge) und funding (Finanzierung). Es stellt eine Alternative zur Finanzierung von Projekten, Existenzgründungen und Unternehmen dar. Vor allem dann, wenn es um kreative Projekte und kleinere Summen an Kapital geht. Aber auch die großen Summen sind willkommen. Das Hauptgeschäft von Crowdfunding besteht darin, dass Geld für ein Projekt oder Vorhaben über eine Vielzahl an Geldgebern eingesammelt wird. Die Geldgeber können sich dabei oft schon mit Kleinstbeträgen ab 1 Euro beteiligen. Statt Zinsen oder Gewinnbeteiligungen gibt es als Gegenleistung für das eingesammelte Kapital in der Regel Sachleistungen oder immaterielle Leistungen - sogenannte "Dankeschöns". Es besteht auch kein Risiko bei den Geldgebern. Kommt ein Projekt nicht zu Stande, erhält der Geldgeber sein Geld wieder zurück.


Partner gefunden

Der Verein Natur- und Lebensraum Rhön wird in diesem Verfahren Partner des Naturparks Dübener Heide, der gemeinsam mit dem Sächsischen Ministerium eine Crowdfunding-Plattform für Geld- und Zeitengagement entwickelt hat. Das, so Voll, sei genau das Richtige für die Rhön. Denn hier könnten zusätzlich zu Geldprojekten auch Zeitprojekte angeboten werden (z. B. Lupinenschneiden als gemeinsame Aktion für Jung und Alt in der Rhön). Zusammen mit dem hessischen Teil des Biosphärenreservats und in enger Abstimmung mit dem Landkreis Fulda wird die einschlägige Website noch dieses Jahr an den Start gehen. Interessierte können sich schon jetzt beim Verein Natur- und Lebensraum Rhön unter Tel.: 06654/ 961 20 melden. red