Für 40 Jahre Dienstzeit erhielt Norbert Ströhlein in der Hauptversammlung der Feuerwehr Wirsberg im Gasthaus "Zur Göringsbruck" das Staatliche Ehrenzeichen in Gold. Christian Raithel wurde für 25 Jahre die gleiche Auszeichnung in Silber zuteil.
Stellvertretender Landrat Jörg Kunstmann, Kreisbrandinspektor Friedrich Weinlein und Bürgermeister Hermann Anselstetter hatten zudem für Ströhlein einen einwöchigen Aufenthalt im Erholungsheim Bayerisch Gmain und für Christian Raithel die goldene Ehrenamtskarte parat.
Kommandant Markus Holhut berichtete von 23 Einsätzen, zu denen die 40 Aktiven, darunter vier Frauen, alarmiert wurden. Neben fünf Brandeinsätzen waren 16 technische Hilfeleistungen und zwei Sicherheitswachen zu bewältigen. Zwei Gruppen legten die Leistungsprüfung "Technische Hilfeleistung" ab. Die Aktiven opferten gerne ihre Freizeit zum Schutz der Allgemeinheit.
Zweiter Kommandant Fabian Hoffmann berichtete, dass die 15 Atemschutzgeräteträger im Vorjahr nur beim Schwelbrand in Ludwigschorgast zum Einsatz kamen. Jugendwartin Saskia Schmidt schaute auf ein spannendes und ereignisreiches Jahr mit vielen Übungen, Erste-Hilfe-Kurs und Unterrichtsabenden zurück.
Vorsitzender Frank Söllner blickte auf ein komplexes Wehr- und Vereinsleben und ein gutes Zusammenspiel von Jung und Alt. Er kündigte die Renovierung der Toiletten im Gerätehaus an. 2019 stehe die 150-Jahr-Feier der Wirsberger Wehr an. Man wolle sich dann auch für die Durchführung des Bezirksleistungsmarsches und des Kreisfeuerwehrtags bewerben. Die aktuelle Mitgliederzahl bezifferte Söllner auf 180.
Schatzmeister Otmar Weisheit verwies auf solide Finanzen. "Alles in bester Ordnung", bestätigte Hermann Anselstetter, der der Wehr für die große Einsatzbereitschaft dankte.
"Die gute Jugendarbeit ist die Zukunft der Wehr, in der auch ansonsten hervorragend gearbeitet wird", betonte stellvertretender Landrat Jörg Kunstmann.
Kreisbrandinspektor Friedrich Weinlein gratulierte den beiden Geehrten. Beeindruckend sei das Ausbildungsengagement der Aktiven. kpw