von unserem Mitarbeiter  Dieter Grams

Walsdorf — Der Verein Frei(T)Raum e. V. ist Träger der Mittagsbetreuung an der Walsdorfer Grundschule. Der Erste Vorsitzende, Matthias Beck, gab dem Gemeinderat jetzt einen Sachstandsbericht zur aktuellen Situation. Er machte deutlich, dass der Frei(T)Raum die Grenzen seiner Kapazität, sowohl räumlich wie auch finanziell, erreicht hat.
Die Zahl der betreuten Kinder sei inzwischen auf 50 gestiegen, was die Einstellung einer zusätzlichen Mitarbeiterin notwendig gemacht habe. 2014 waren es noch 10 Kinder weniger. Die Einnahmen des Vereins lagen bei 81 831 Euro, die Ausgaben bei 83 009. 2015 werde man die Summe von 90 000 Euro erreichen, so Beck, der nochmals dringend darum bat, über den im Oktober gestellten Antrag des Vereins nach einer Erhöhung des gemeindlichen Zuschusses von jetzt 10 000 Euro auf 12 500 Euro zu entscheiden, sonst drohe ein massives Minus.
Um den Bedürfnissen der Kinder gerecht zu werden, die von einem normalen Schulbetrieb weit entfernt seien ("Zwischen zwölf und zwei wollen unsere Kinder toben"), werde auch ein weiterer Raum in der Schule gebraucht. "Wir mussten dieser Tage einen Aufnahmestopp verhängen", so Beck weiter.

Dauerhafte Lösung gesucht

Der Vorsitzende plädierte für eine dauerhafte, vernünftige Lösung, denn die Zahl der betreuten Kinder werde auf gleichem Niveau bleiben oder steigen. Formelle Beschlüsse wurden im öffentlichen Teil der Sitzung nicht gefasst, die Ausführungen stießen jedoch auf eine positive Resonanz.
Ein Bauantrag in eigener Sache wurde ohne weiteren Diskussionsbedarf verabschiedet. Der Gemeinderat stimmte der Planung des neuen Bauhofs in unmittelbarer Nachbarschaft der Kläranlage zu.
Im November hat die Gemeinde über das amtliche Mitteilungsblatt den Bedarf von Schwimmbus-Fahrten nach Burgebrach abgefragt. Das Ergebnis der Rückmeldungen war mehr als mager - ganze drei Bürger haben sich zu dieser Thematik geäußert. In der Konsequenz bleibt die Schwimmbus-Linie auch weiterhin eingestellt.
Das Ergebnis der Abfrage löste eine Diskussion darüber aus, ob das Mitteilungsblatt noch das richtige, zeitgemäße Medium ist, um besonders Jugendliche zu erreichen. Hier will man zunächst einmal in dem zuständigen Ausschuss über andere Wege nachdenken.
Der Bauausschuss wird sich mit der Aufgabenstellung für den 20. Umwelttag befassen, der am 15. April stattfinden soll, und festlegen, was auf welchen Baustellen gemacht wird.