Maroldsweisach — Die Drei-Tages-Reise des SPD-Ortsvereins Maroldsweisach vom 15. bis 17. August hatte in diesem Jahr den Schwarzwald und das Elsass zum Ziel. Organisiert hatte die Reise Altbürgermeister Ottomar Welz.
Erste Station war Freiburg im Breisgau. Die Fahrt mit Deutschlands längster Umlaufseilbahn auf den Schauinsland ermöglichte einen herrlichen Ausblick. Immerhin befindet sich die Bergstation in 1220 Metern Höhe. Dann ging es weiter in die Kaiserstuhl-Region, wo in Riegel am Kaiserstuhl Quartier genommen wurde.
Auf dem Weg ins Elsass erklärte während der Busfahrt die kundige Gästeführerin aus Freiburg die Sehenswürdigkeiten der Landschaft und informierte die Reisegruppe über Geschichte und Entwicklung der Ortschaften im Breisgau und Elsass. Die Fahrt führte zunächst am 16 Kilometer langen Nordhang des Kaiserstuhls auf der badischen Weinstraße entlang. Der Rhein wurde vor Marckolsheim überquert. In den letzten Jahren haben sich die Ortschaften sehr positiv entwickelt. Die Häuser wurden farbenfroh gestrichen. Besonders auffallend ist der Blumenschmuck an den Gebäuden und Straßenlaternen. Während zahlreiche Elsässer im Badischen arbeiten, ziehen junge deutsche Familien ins Elsass, weil hier die Immobilien preiswerter sind.
Auf der Fahrt nach Ribeauvillé grüßte schon von Weitem die in fast 800 Metern Höhe errichtete Haut-Königsburg. Sie ist Zeuge einer bewegten 900-jährigen Geschichte europäischer Konflikte. Über Riquewihr ging es weiter auf der elsässischen Weinstraße nach Colmar, dem Höhepunkt der Reise. In Colmar selbst begrüßte die Gruppe am ersten Kreisverkehr die Freiheitsstatue. Die Miniausführung des New-Yorker Originals erinnert an den Erbauer, der aus Colmar stammt. Natürlich ließen die Teilnehmer auch die Restaurants nicht links liegen. red