Bamberg — Das Forum Kultur der Metropolregion Nürnberg hat den Bamberger Autor Peter Braun zum "Künstler des Monats" Juli 2015 gekürt. Das Forum würdigte damit nach eigener Mitteilung die "gelungene Verbindung aus eigenen Texten, Literaturgeschichte und seinem ungestümen Talent, andere Menschen mit der Begeisterung für Poesie und Prosa anzustecken".
Große Reichweiten habe Peter Braun immer wieder erreicht: mit seinen Hörfunkbeiträgen oder beispielsweise mit seinem Drehbuch zum spektakulären Tatort "Häuserkampf" des NDR. Jedoch gelte sein Hauptinteresse der Literatur und ihrer Vermittlung. Da spiele für den in Bamberg geborenen Autor natürlich E.T.A. Hoffmann eine wichtige Rolle. Aber auch die deutschen Klassiker bis in die Moderne fänden seine Aufmerksamkeit. Ihm gelingt es, das Faszinosum dichterischen Schaffens auf charmante und berührende Weise so zu vermitteln, dass auch junge Leute etwas mit Goethe und Eichendorff, Hesse und Grass anfangen können, heißt es in einer Pressemitteilung.
Seine etwas anderen Literaturgeschichten "Von Taugenichts bis Steppenwolf" oder "Von Blechtrommeln und Nestbeschmutzern" stünden für dieses Segment. "Er holt die Dichter von ihren abweisenden Sockeln, erzählt auch Skurriles aus ihrem Leben, und stellt so Menschen vor, die anderen etwas zu sagen haben." Sein Theaterstück "Schiller, Tod und Teufel" wurde am Staatstheater Nürnberg uraufgeführt und mehr als 200 Mal in über 40 Städten gespielt. Als gelernter Kfz-Mechaniker erlangte Peter Braun sein Abitur auf dem zweiten Bildungsweg. Nach dem Studium der Zahnmedizin arbeitet er als Publizist und Schriftsteller für Zeitungen, TV- und Radiosender. Mit zahlreichen Buchveröffentlichungen erreicht er eine große Leserschaft. In den letzten Jahren gilt seine publizistische Aufmerksamkeit mit Buchtiteln wie "Mutige Frauen" oder "Lasterhafte Frauen" dem weiblichen Geschlecht. red