Der Lebenszyklus ist vorherbestimmt: Der Mensch wird alt, gebrechlich und ist irgendwann auf Hilfe angewiesen. Viele Angehörige kümmern sich rührend und aufopferungsvoll um ihre Eltern, Großeltern oder andere Verwandte.
Dort, wo es nicht mehr möglich ist, sind Pflegebedürftige auf gute stationäre Einrichtungen angewiesen: Dazu gehört auch das Alten- und Pflegeheim der Flenderschen Spitalstiftung im Herzen der Altstadt von Seßlach.
Damit die Bewohner ihren verdienten Lebensabend in Würde und so weit wie möglich selbstbestimmt verbringen können, sind eine entsprechende Ausstattung und Hilfsmittel notwendig. Seit vielen Jahren greift dabei der Förderverein zum Erhalt der Flenderschen Spitalstiftung der Heimleitung unter die Arme und unterstützt das Haus bei Anschaffungen.
Bei der Vorstellung einer neuen elektronischen Tür in den Innenhof, deren Kosten von 3150 Euro der Förderverein übernommen hat, zog der Vorstand Bilanz: Im Zeitraum von 2012 bis 2015 flossen rund 15 400 Euro aus der Kasse des Vereins in das "soziale Herz" in der Seßlacher Altstadt. Viele kleinere Investitionen in Geräte und Hilfsmitteln erleichtern den pflegerischen Alltag von Bewohnern und Mitarbeitern.
Aber auch bei der Freizeitgestaltung half der Förderverein: So kaufte er einen größeren Farbbildfernseher oder eine Sitzecke für die älteren Menschen. Auch auf neue Probleme reagierte der Vorstand nach Rücksprache mit der Heimleitung: Ein Sonnensegel im Innenhof schützt Personal und Senioren vor zu starker Einstrahlung. Der Förderverein stellte auch dafür die finanziellen Mittel bereit. cahö