Ein Elternbrief der Privaten Grund- und Mittelschule Liebfrauenhaus zeigte große Wirkung. 600 Euro und viele Weihnachtspäckchen konnten an die Flüchtlingsbetreuung, vertreten durch Konrad Eitel, übergeben werden.
In einem Aufruf hatte die Schulleitung um Geld- sowie Sachspenden für die neu angekommenen Flüchtlinge in Herzogenaurach gebeten. "Wir möchten die Weihnachtsfreude mit denen teilen, die es am dringendsten nötig haben", hieß es in dem Elternbrief.
Dies konnte direkt mit einer Geldspende geschehen, aber auch mit einem weihnachtlich beklebten und prall gefüllten Päckchen in der Größe eines Schuhkartons.
Konrad Eitel bedankte sich bei Schulleiter Michael Richter und bei Ruth Gabriel sowie bei den beiden Schülersprecherinnen Jana (Klasse 8b) und Leah (4a) ganz herzlich. Eitel wird im Januar auch in die Schule kommen und den Kindern von den Flüchtlingen berichten.
Richter und Gabriel betonten, dass die Kinder von Flüchtlingen eine Bereicherung für die Schule seien. Eitel bedauerte, dass sich die Kinder nicht richtig eingewöhnen und Freundschaften schließen können, weil sie immer wieder in andere Einrichtungen gebracht werden.
Ruth Gabriel engagierte sich seit über drei Jahren für Flüchtlinge. Sie gibt in Erlangen Sprachunterricht und vermittelt deutsche Sitten und Gebräuche. "Diese Menschen sind unendlich dankbar und freuen sich auf den Weihnachtsbaum." sae