Haßfurt — Das Veterinäramt am Landratsamt Haßberge meldet, dass bei einer Routinebeprobung im Wässernachtal (Raum Haßfurt/Theres) ein mit einem Fischvirus infizierter Fischteich festgestellt wurde. Dabei handelt es sich um die hochansteckende Fischseuche VHS (Virale Hämorrhagische Septikämie der Salmoniden), die hauptsächlich Forellen befällt.
Die Tiere zeigen, wie die Behörde mitteilt, Dunkelfärbung, Glotzaugen, blasse Kiemen, Blutungen im Auge und an den Flossenansätzen sowie Trägheit. Die Krankheit bricht erst bei Wassertemperaturen unter 14 Grad aus. Ein hoher Prozentsatz der Tiere verendet. Für andere Tierarten und den Menschen ist die Erkrankung nicht ansteckend.
Das Veterinäramt hat ein Sperrgebiet festgelegt. Es umfasst den Bereich der Wässernach und ihre Seitenarme bis zum Main. Wer lebende Fische aus einem in diesem Gebiet liegenden Teich in ein anderes Gewässer einsetzen will, bedarf der Genehmigung des Veterinäramtes, solange das Sperrgebiet Gültigkeit hat. Dies wird für etwa 14 Tage der Fall sein.
Teichbesitzer mit Beständen von anfälligen Arten werden gebeten, bei Auffälligkeiten so-fort das Veterinäramt zu benachrichtigen. Nähere Auskünfte erteilt das Veterinäramt Haßberge, Ruf 09521/27138. ft