Buckenhofen — Nachdem in den Haushaltsberatungen der Stadt Forchheim 40 000 Euro für die Sanierung des maroden Feuerwehrhauses Buckenhofen vereinbart worden sind, hat sich die CSU Buckenhofen mit dem Buckenhofener Feuerwehrkommandanten André Scholz an einen runden Tisch gesetzt.
Das Gespräch mit den Stadträten der CSU Buckenhofen, Karl-Heinz Fleckenstein und Hans-Werner Eisen, dem CSU-Fraktionsvorsitzenden Udo Schönfelder, dem Stadtrat Holger Lehnard und dem stellvertretenden Ortsvorsitzenden Nico Cieslar diente laut Pressemitteilung der CSU in erster Linie dazu festzulegen, wie die 40 000 Euro eingesetzt werden und wie es mit dem Feuerwehrhaus weitergehen soll.
Fest stehe, dass die Fahrzeughalle definitiv nicht mehr länger als Umkleide genutzt werden kann. Die Abgase gehen in den Spind - somit stinken die Klamotten stark nach Ruß, so der Kommandant André Scholz. Geplant ist ein kleiner Anbau an der Rückseite des Feuerwehrhauses. Mit viel Eigenleistung sollte es realisierbar sein, so Scholz weiter.

Sanierung wäre zu teuer

Ein weiterer Punkt wäre die Höhe der Zufahrtstore. In spätestens sieben Jahren werde man ein neues Feuerwehrauto anschaffen müssen, diese sind höher und würden nicht mehr in die Halle passen. Dann müsste der Hallenboden tiefer gelegt werden. Längerfristig gesehen hat man sich deshalb auf einen Neubau geeinigt.
Die Kosten für die Sanierungs- und Umbaumaßnahmen wären deutlich zu hoch. Man werde jetzt nur die dringenden Maßnahmen erledigen und dann an anderer Stelle einen Neubau anstreben. Alle nötigen Unterlagen für einen Antrag bei der Stadt will man jetzt zusammenstellen. Das alte Feuerwehrhaus könnte künftig als Vereinsheim dienen, denn Räumlichkeiten für Vereine gibt es in Buckenhofen keine mehr, so Stadtrat Karl-Heinz Fleckenstein. red