Am Morgen des 7. November schreckte eine Anwohnerin auf: Ein Haus in ihrer Nachbarschaft, in der Eichenstraße, stand in Flammen. Um 5:17 Uhr verständigte sie die Feuerwehr.
Es folgte ein Großeinsatz für alle Einsatzkräfte in der Nähe. Nach Aussage von Kreisbrandrat Timm Vogler waren 100 Feuerwehrleute im Einsatz. Feuerwehren aus Redwitz, Burgkunstadt, Altenkunstadt, Marktzeuln und Marktgraitz seien laut Alexander Preisinger, zweiter Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr in Redwitz, ausgerückt.
Sie versuchten, den Brand unter Kontrolle zu bringen und vor allem die umliegenden Häuser zu schützen. Polizei und Rettungsdienst waren auch vor Ort.
Das brennende Holzhaus sei rund 40 Jahre alt gewesen, so Timm Vogler. Eine Familie hatte das Haus erst Ende Oktober gekauft und wollte es nun vor dem Einzug renovieren, so Alexander Preisinger.


Keine Verletzten

Glücklicherweise wurden weder durch den Brand noch durch die Löscharbeiten Personen verletzt. Um 11 Uhr sei dann auch die sogenannte Sicherheitswache aufgelöst worden, die darüber wachte, ob noch Glutnester im Haus sind, und die Kriminalpolizei konnte anrücken.
Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf rund 150 000 Euro. Die Ursache für den "Vollbrand" ist derzeit noch unklar. Die Kriminalpolizei Coburg hat die Ermittlungen aufgenommen.