"Ich sage nicht ade, sondern auf Wiedersehen" - so mancher Leser wird sich gedacht haben: Nanu, der ausgeschiedene Forchheimer Bauamts-Chef Gerhard Zedler wollte sich noch einmal ein Denkmal setzen, aber keines am Bau, sondern bei bei den großen Dichtern und Philosophen. Weit über 100 Weisheiten, Sprüche und Aphorismen kann man finden, wenn man nach "Wiedersehen" oder "Abschied" im Internet nachschlägt. Da wird bald auch Zedlers Weisheit zu finden sein. Es ist eine Glaubensfrage: Was sagt man zum Abschied? Servus? Pfiati? Ade? Oder gar: Tschau (Ciao)? Schon zu Goethes Zeiten war die Vielfalt der Abschiedsgrüße groß. Das wird auch so bleiben - die tschüss-freie Zone in Franken und Bayern ist Vergangenheit. Auch wenn der Gebrauch von "Wiedersehen" eher als mittel- und norddeutsch empfunden, so haben die Forchheimer den scheidenden Bauamtschef sicher richtig verstanden: Gerhard Zedler möchte seine Crew halt ab und zu wiedersehen. rb