Der OB-Wahlkampf nimmt Fahrt auf. Ulrich Schürr (CSU/JB), Uwe Kirschstein (SPD), Manfred Hümmer (FW) und Klaus Backer (FOF) kämpfen mit allen Mitteln, um am 6. März das Rennen zu machen. Vor allem mit sprachlichen Mitteln. Der eine betont seinen Willen, der andere sein Können. Der Nächste verspricht anzupacken und versucht, mit elf Punkten zu punkten, und wieder einer will ein neues Kapitel für Forchheim aufschlagen. Unterwegs sind sie alle und suchen Gespräche mit ihren potenziellen Wählern - in Kneipen und in Sportgaststätten, im "Sprecher-Eck", neben Würfeln und immer und immer wieder in der Fußgängerzone. Auf Plakaten sind drei Bewerber schon omnipräsent in der Stadt, der vierte wird bald folgen. Die Wege und die Argumente des Quartetts werden sich in den nächsten Wochen immer häufiger kreuzen - bei Podiumsdiskussionen und sicher auch beim Forchheimer Faschingsumzug (vielleicht traut sich ja einer, in Söder-Manier als Karlheinz Ritter von Traitteur mitzulaufen!). Jeder feilt an seinem Image, betont das Besondere, grenzt sich ab. Und am Ende wird es nicht wenige Wähler geben, die sich eine Mischung von allen vieren wünschen - einen der will, kann, anpackt und ein neues Kapitel schreibt. Einen Klaus-Ulrich Hümmerstein!