Wichsenstein — Wie in den 24 zurückliegenden findet Jahren auch heuern am ersten Adventswochenende der Weihnachtsmarkt der Wichsensteiner Ortsvereine statt. "Die Ortsvereine sind sehr stolz darauf, dass es ihnen gelungen ist, über diesen langen Zeitraum den Weihnachtsmarkt zu organisieren, und dass der Erlös nun seit 25 Jahren sozialen Zwecken in aller Welt zugute kommt", schreiben die Veranstalter in einer Pressemitteilung.
Schon im Gründungsjahr 1990 war es den Initiatoren des Weichnachtsmarkts ein großes Anliegen gewesen, dass Wichsenstein Zeichen setzt und den Ärmsten der Welt Hilfe leistet. Was damals entstanden ist, verbindet mittlerweile die ganze ehemalige Gemeinde Wichsenstein mit den umliegenden Ortsteilen Heide, Hardt, Sattelmansburg, Ühleinshof und die Wolf-schlucht.


Plätzchen und Stollen

Zunächst von wenigen getragen, kamen nach und nach immer mehr Freiwillige dazu. Seit einigen Jahren nun wird der Weihnachtsmarkt von allen Ortsvereinen unterstützt und durchgeführt. Jeder Verein ist verantwortlich für eine der Weihnachtsbuden. Jeder weiß, wo er anpacken muss.
Damit allein lässt sich aber der Erfolg noch nicht erklären, denn im Hintergrund stehen viele Wichsensteiner, die im Vorfeld ihren Beitrag leisten. So werden Plätzchen und Stollen gebacken, die Geschenke und Lose für die Tombola vorbereitet, die Weihnachtsbäume geschlagen, die Grünkränze gebunden und geschmückt, der Dorfplatz und die umliegenden Scheunen gepflegt und geputzt oder die Buden in Schuss gehalten.
Ein positiver Faktor, der alljährlich von den Besuchern gewürdigt wird, ist auch der Aussichtsfelsen und die Kirche direkt am Dorfplatz. Unterstützt wurden in den Jahren viele Projekte von Sibirien über Asien und Afrika bis nach Südamerika. Es wurden zum Beispiel Küchen für die Ärmsten eingerichtet, Kindergärten und Schulen in Slums unterstützt, Wasserleitungen in abgelegenen Gebieten Südamerikas , Brunnen in Afrika gebaut oder Krankenbetten transportiert. red