"Es war ein arbeitsreiches, aber erfolgreiches Jahr" - dieses Fazit zog Obmann Jürgen Schlee in seinem Jahresbericht. Den 600 Gästen aus dem Frankenwaldverein zeigte sich die Ortsgruppe als leistungsfähiger, aber auch kreativer Gastgeber.


Überschuss im Haushalt

Das Projekt "Qualitätswanderregion Frankenwald" war im zurückliegenden Jahr zwar enorm viel Arbeit, werde sich aber langfristig als Erfolg erweisen. Gut angenommen werde die vereinseigene Internetseite (Informationen zum Vereinsleben unter: www.fwv-wallenfels.de).
Eine tadellose Finanzverwaltung wurde der Kassiererin Elke Klug-Mähringer nach ihrem Rechenschaftsbericht von den Kassenprüfern Michael Förner und Christa Förner bescheinigt. Trotz zahlreicher Aktivitäten und Investitionen konnte die Ortsgruppe sogar einen Überschuss erwirtschaften. Die Zahl der Mitglieder konnte auf 393 gesteigert werden. Der Anstieg der Mitgliederzahlen sei nicht zuletzt auch auf die Aktivitäten für Familien zurückzuführen. Am 5. Juni findet eine Frankenwaldrundfahrt für alle Neuen statt.
Naturschutzwart Alexander Schlee blickte auf die Landschaftssäuberung mit etwa 40 Teilnehmern aus mehreren Vereinen im Stadtgebiet zurück. Viel zu berichten hatte der Wanderwart Rudolf Senftleben, der vom Zweiten Obmann Michael Stöcker vertreten wurde. Die Auflistung ging von der Wanderung auf dem Zwölf-Apostel-Weg bis hin zur Jahresabschlusswanderung zum Herrgottswinkel.
Bei den Mittwochs- und Samstagswanderungen werden meist nur kürzere Strecken absolviert. Insgesamt wurden stolze 477 Kilometer bei 61 Wanderterminen erwandert. Elfriede und Rudolf Senftleben bekamen das Deutsche Wanderabzeichen in Bronze.
Die Ausweisung des neuen Dörnach-Steiges im Zuge des Projektes "Qualitätswanderregion Frankenwald" und die Eröffnungsveranstaltung mit über 100 Gästen seien eindrucksvolle Meilensteine gewesen.
Sein Dank galt dem Markierungsteam sowie Michael Förner für die Wartung der Sitzbänke und Bruno Krinke für die aktuelle Bereitstellung der Wegeflyer an den Wandertafeln.
Bürgermeister Jens Korn sagte, dass die Ortsgruppe mit ihrem ehrenamtlichen Engagement zu einer zukunftsfähigen Region beitrage. Die Vermittlung von Heimat und Natur sei enorm wichtig. Mit Blick auf die Flüchtlingssituation könne nur derjenige anderen Menschen eine Heimat geben, der seine Heimat selbst kennt.
Im Rahmen der Jahresversammlung der Wallenfelser Ortsgruppe wurden folgende Mitglieder geehrt: Gustav Schlee, Klaus Stolper, Heidi Bärenz und Hanni Günther (für 40 Jahre Mitgliedschaft); Erich Mähringer und Doris Schlee (für 25 Jahre Mitgliedschaft im Verein). red