Im Rahmen der Ausstellungsreihe "Kunst im Krankenhaus" in der Klinik Fränkische Schweiz eröffnete die Malerin und Fotografin Elisabeth Vorstoffel aus Bammersdorf eine Ausstellung von Bildern und Fotografien. Begrüßt von Klinikleiter Uwe Möller-Ühlken, der auch Landrat Hermann Ulm und das Team des "Trauernetzes Consolare" willkommen hieß, übernahm die stellvertretende Vorsitzende des Trauernetzes, Cornelia von Aufseß, die Laudatio. Sie zeichnete das künstlerische Schaffen und die Begleitung ihrer Freundin von Hilfesuchenden im "Lastnerhaus" nach. Die Erkrankung der Künstlerin halte sie nicht ab von ihrer Lebensfreude, Fröhlichkeit und Energie, die in ihren Werken zum Ausdruck kommen. Auch die Klinikleitung sei angetan von der Farbenpracht und positiven, ja ansteckenden Ausstrahlung der Bilder und Fotografien.
Trotz angeschlagener Gesundheit ist Elisabeth Vorstoffel übers ganze Jahr in aller Frühe mit ihrer Kamera in der Fränkischen Schweiz unterwegs. Begeistert zeigt sie den zahlreichen Besuchern ein Bild vom Sonnenaufgang, das innerhalb von zehn Minuten vom gleichen Standpunkt aufgenommen wurde und eine total veränderte Stimmung vom leuchtenden Morgenrot bis zum grauen Morgennebel zeigt.
Bei ihren Bildern legt sie einfach los und heraus kommen strahlende Farbtöne, Perlen und Glitzer. Bis es jedoch soweit war, waren einige ermutigende Worte von der Vorsitzenden von Consolare Helga Schramm nötig, und den Mut zur Fotografie hat ihr der inzwischen verstorbene Ehemann gegeben.
So sind in den Fluren im Haus Walberla und Haus Feuerstein der Klinik die Bilder mit den Namen "Sinfonie in Blau", "Die Blume des Lebens", Tanz der Libellen" oder "Doppelherz" und viele mehr zu bewundern. Bei den Fotografien sind das Spiel mit Farben, Licht und Schatten und Spiegelbilder an Seen und Flüssen zu bewundern. Mit Recht hat die Künstlerin ihrer Ausstellung den Namen "Stimmungen" gegeben. Sie ist noch bis zum 31. August in den genannten Räumen der Klinik zu sehen.