Die Autobahndirektion Nordbayern startet im Bereich der Dienststelle Würzburg mit der mechanischen Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners. Eine Fachfirma sammelt in den nächsten Wochen die Nester mit den verpuppten Raupen entlang der Autobahnen sowie den Parkplätzen und den Tank- und Rastanlagen ab.
Die beauftragte Fachfirma hat bereits vergangene Woche mit dem Entfernen der Raupennester an den Bäumen der Tank- und Rastanlage Steigerwald-Nord an der A3 zwischen den Anschlussstellen Höchstadt-Nord und Schlüsselfeld in Fahrtrichtung Frankfurt begonnen. Schwerpunkt für das Absammeln ist der Autobahnabschnitt A3 westlich der Haseltalbrücke bis zur Anschlussstelle Marktheidenfeld, die Talbrücken Pleichach, Kürnach und Rothof an der Autobahn A7 zwischen der Anschlussstelle Gramschatzer Wald und dem Autobahnkreuz Biebelried, fünf Brückenbauwerke an der A7 zwischen der Anschlussstelle Gollhofen und der Anschlussstelle Uffenheim - Langensteinach sowie die Parkplätze und Tank- und Rastanlagen an den Autobahnen A3 und A7.
Die Bekämpfungsmaßnahme wird circa bis Mitte August 2016 andauern, teilt die Autobahndirektion Nordbayern mit. Die Kosten für die gesamte Beseitigung im Bereich der Dienststelle Würzburg belaufen sich auf circirca 116 000 Euro.
Wegen der gesundheitsgefährdenden Wirkung der Brennhaare der Raupen kann die Bekämpfung durch die Mitarbeiter der Fachfirma nur mit entsprechender Schutzkleidung durchgeführt werden.
Das massenhafte Auftreten des Eichenprozessionsspinners stellt ein erhebliches Problem für die Verkehrsteilnehmer, sowie für das Personal des Betriebsdienstes der Autobahndirektion Nordbayern dar. Wie schon berichtet, bilden die Raupen des Eichenprozessionsspinners im Laufe ihrer Entwicklung feine Brennhaare aus, die nach Hautkontakt zu schweren allergischen Reaktionen bis hin zu Quaddeln am ganzen Körper führen können, Reizungen an Mund- und Nasenschleimhäuten durch das Einatmen der Brennhaare sogar zu schmerzhaftem Husten und Asthmaanfällen. Daher kann es, bei entsprechendem Befall, zu einer Sperrung einzelner Ruhezonen auf Parkplätzen sowie Tank- und Rastanlagen kommen. red