Kronach — Für den Zeitraum Januar bis Juli meldet die Fernwasserversorgung Oberfranken (FWO) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nochmals einen deutlichen Anstieg der Trinkwasserabgabemenge.
"Im Vergleich zum letzten Jahr haben wir ein Plus von knapp drei Prozent beziehungsweise 124 000 Kubikmeter Wasser. Im langfristigen Vergleich liegen wir sogar um fast fünf Prozent darüber", informiert der Verbandsvorsitzende der FWO, Heinz Köhler, in einer Pressemitteilung.
Vergleicht man alleine den Juli mit dem Vorjahresmonat, so liegt laut Köhler die Menge sogar um 9,6 Prozent höher. Im Vergleich zum langfristigen Durchschnitt für den Juli liegt das Plus bei 9,8 Prozent. "Dies unterstreicht die Ausnahmestellung der FWO hinsichtlich der Beschaffung von Trinkwasser für die Städte und Gemeinden in Oberfranken. Betrachtet man alleine die Menge, die das Wasserwerk Rieblich verlässt, so liegen wir sogar über dem Wert aus dem Jahrhundertsommer 2003", so Köhler weiter.
Nach Einschätzung von Verbandsdirektor Markus Rauh wird dier FWO in diesem Jahr auf eine Gesamtmenge von über 14 Millionen Kubikmeter zusteuern. Dazu beitragen werden neben Witterung und Hitze insbesondere die in diesem Jahr neu angeschlossenen Kommunen in Bad Staffelstein und Marktzeuln, beide Landkreis Lichtenfels, die insgesamt künftig 130 000 Kubikmeter zusätzlich abnehmen werden.
Dennoch gibt es für die FWO und damit ihren Kunden ausreichend Wasser, das über drei verschiedene Ressourcen zur Verfügung steht. Neben der Talsperre sind dies die Verbundleitung aus dem Raum Nürnberg/Erlangen, mit der Wasser vor allem nach Bamberg transportiert wird, sowie die Einspeisung von den Stadtwerken Kulmbach im Pumpwerk See im Landkreis Kulmbach. Von dort wird das Wasser nach Bayreuth gepumpt.
"Bei allen drei Ressourcen haben wir noch Reserven", so der Verbanddirektor und verweist auf die Gesamtdargebotsmenge von rund 21 Millionen Kubikmeter im Vergleich zu den rund 14 Millionen Kubikmeter, die tatsächlich abgegeben werden. red