Die Fußballer des FC Nordhalben streben den Wiederaufstieg in die Kreisklasse an. In der Jahresversammlung zeigten sie sich - nach dem überraschenden Abstieg - mit dem bisherigen Saisonverlauf in der A-Klasse zufrieden. Derzeit belegt die SG den vierten Tabellenplatz.
Auch im Juniorenbereich laufe es ganz gut, so Vorsitzender Helmut Hellgoth in seinem Rechenschaftsbericht. Die Zusammenarbeit mit dem SV Wolfers- /Neuengrün wurde vertraglich um weitere drei Jahre verlängert. Die Mitgliederentwicklung sei weiterhin fallend; derzeit zähle der FC Nordhalben 287 Mitglieder.
Helmut Hellgoth ging auf die Hauptanliegen der drei Sparten in den zurückliegenden zwei Jahren ein. Neben der Fußballabteilung habe sich die Tischtennisabteilung wieder gefangen. "Aufgrund der finanziellen Situation war es die einzig richtige Entscheidung, bei der Tischtennisabteilung mit dem Sparen zu beginnen.
Die Zeit, in welcher der FC Nordhalben auf außergewöhnlich hohem Niveau gespielt und überörtlich großes Ansehen erlangt hat, ist vorbei", betonte der Vorsitzende. Angesichts der finanziellen Zwänge sei ein Fortsetzen der Aktivitäten im höherklassigen Bereich einfach nicht möglich gewesen. Nunmehr spiele die erste Mannschaft in der Kreisklasse, und mit Gerhard Wachter kümmere sich ein erfahrener Sportsmann um den Nachwuchs.


Zwei Titel geholt

Kein großes Aufsehen errege seit vielen Jahren die Schachabteilung, obwohl sie zweimal Meister in der Bezirksoberliga gewesen sei. Das Aufstiegsrecht in die Regionalliga habe man jedoch wegen der weiten Anreisen zu den Spielen beide Male nicht wahrgenommen.
Insgesamt habe man dank eines konsequenten Sparkurses die Verbindlichkeiten um rund 8500 Euro abbauen können, stellte der Vorsitzende fest. Leider habe der Kassier im Lauf der Wahlperiode sein Amt niedergelegt, sodass diese Funktion zusätzlich vom Vorsitzenden habe wahrgenommen werden müssen. Helmut Hellgoth betonte, wie wichtig die Einnahmen aus Sportfest und Weihnachtstanz für den FC seien.
Renate Michel hatte schriftlich beantragt, zu prüfen, inwieweit der FC-Raum in der Nordwaldhalle noch benötigt wird. Nach ihrer Auffassung könnte das Geld, es sind immerhin 700 Euro jährlich, für wichtigere Dinge verwendet werden. Nach längerer Diskussion wurde der Vorstand beauftragt, zusammen mit den Abteilungen dies nochmals abschließend zu prüfen.