Mitwitz/Ludwigsstadt — Am 16. Spieltag der Bezirksliga stehen die beiden Mannschaften aus dem Landkreis Kronach vor unterschiedlich schweren Aufgaben.

FC Mitwitz - FC Coburg
Die Vorfreude im Lager des FC Mitwitz ist groß: Heute um 16 Uhr treffen die Steinachtaler auf den FC Coburg, der mit sieben Punkten Vorsprung die Tabelle anführt. "Wir können die ersten sein, die die Coburger bezwingen", sagt Trainer Heinrich Föhrweiser. "Wenn sie gewinnen wollen, müssen sie schon ans Limit gehen."
Der Mitwitzer Übungsleiter hat den Spitzenreiter einige Male beobachtet und weiß natürlich um die individuelle Klasse der Coburger. Sie haben immerhin zwölf ihrer 14 Spiele gewonnen und nur daheim gegen Hirschaid und Lichtenfels remis gespielt. In sieben Auswärtsspielen stehen dagegen 21 Punkte auf dem Konto.
Der spielerischen Klasse der Coburger (die bislang aber meist nur dann aufblitzte, wenn es wirklich nötig war) wollen die Mitwitzer Kampfkraft, Laufstärke und Pressing entgegensetzen. Das hat beim 2:2 in Ludwigsstadt allerdings nicht so geklappt wie sich dies Heinrich Föhrweiser erhofft hatte. "Da hat die Mannschaft zum ersten Mal nicht das umgesetzt was sie sollte. Daher war das Unentschieden auch gerecht." 20 Minuten guter Fußball wird heute zu wenig sein, weiß Föhrweiser. "Wir haben allerdings nichts zu verlieren und müssen auch nicht aufsteigen - ganz im Gegensatz zu den Coburgern."
FC Mitwitz: Winterstein/ Braunersreuther - M. Föhrweiser, Totzauer, Angermüller, Hofmann, Engel, J. Müller, Dötschel, L. Föhrweiser, Wrzyciel, Böhmer, Fröba, Martin, St. Müller.
TSG Niederfüllbach -
TSV Ludwigsstadt

Den Punktgewinn im Kreisderby gegen den FC Mitwitz hat TSV-Spielertrainer Stefan Gehring als Erfolg verbucht, denn es hätte in der Schlussphase auch ganz anders kommen können. Ansonsten kann er seinen Schützlingen bis auf die Unachtsamkeiten kurz vor der Pause, die mit zwei Gegentoren bestraft wurden, keinen Vorwurf machen. "Wir hätten sogar höher führen können", blickt er auf das Remis zurück.
Das morgige Spiel bei der TSG Niederfüllbach ist mindestens genau so wichtig, denn der Aufsteiger aus dem Kreis Coburg liegt mit erst neun Punkten auf einem Abstiegsplatz. Diesmal wollen es die Ludwigsstadter besser machen als beim 0:2 in Rattelsdorf. Allerdings müssen sie in nächster Zeit auf Torjäger Florian Fischbach (Kreuzband-Anriss) verzichten. "Wenn es uns gelingt, hinten dicht zu machen, dann nehmen wir etwas mit", sagt Gehring, der davor warnt, den Neuling nach seinem Tabellenplatz einzustufen. han
TSV Ludwigsstadt: P. Pfeiffer - Feuerpfeil, Schmidt, Lemnitzer, B. Pfeiffer, Herrmann, Demir, Wäcker, Kühnlenz, Methfessel, Fehn, Gehring, Lippert, Tröbs.