Die Fußball-Bezirksliga Oberfranken West will am Sonntag in den Spielbetrieb starten. Auf dem Progamm stehen die Nachholspiele des 18. Spieltages. Im Fokus steht die Begegnung des Spitzenreiters TSV Mönchröden gegen den Dritten SV Merkendorf. Lachender Dritter könnte der FC Lichtenfels (2.) sein, der beim TSV Meeder (14.) klarer Favorit ist. Viele Zuschauer dürfte das Lokalderby zwischen dem FSV Unterleiterbach (8.) und der SpVgg Ebing (4.) anlocken.
FSV Unterleiterbach -
SpVgg Ebing
Über 400 Zuschauer sahen im Hinspiel den 2:0-Heimerfolg der Ebinger. Eine ähnliche Kulisse erwarten die Unterleiterbacher sicher auch morgen, wenn es für den FSV gilt, Revanche zu nehmen. Doch trifft die Mannschaft von Trainer James Schmitt auf ein Team, das sehr auswärtsstark ist. Allein 19 ihrer 32 Zähler holten die Dumpert-Schützlinge auf des Gegners Platz. Nur vier Punkte beträgt der Abstand zu Tabellenführer Mönchröden. Dies spielt für den Gäste-Coach aber keine Rolle: "Wir schauen nur auf den nächsten Gegner, und diese Aufgabe wird schwer genug. Immerhin ist Unterleiterbach der beste Aufsteiger. Wir müssen aber aufpassen, nicht in Konter zu laufen. Es ist ein wichtiges Spiel mit offenem Ausgang." Die Hausherren, für die nur der Klassenerhalt zählt, dürften mit ihren 20 Punkten nicht unzufrieden sein. Extremen Druck. dieses Derby unbedingt gewinnen zu müssen, haben sie deshalb nicht. Verkrampfen ist beim FSV also nicht angesagt. Dass sie ihren Heimvorteil aber nutzen wollen, versteht sich von selbst. "Klar wollen wir unseren Heimvorteil nutzen. Doch müssen wir dafür eine wesentlich bessere Vorstellung abliefern als im Hinspiel. Zudem müssen wir die Ausfälle in der Viererkette kompensieren", sagt FSV-Coach James Schmitt. gefa
TSV Meeder - FC Lichtenfels
Im ersten Spiel nach der Winterpause ist der FC Lichtenfels beim Tabellen-16. TSV Meeder gefordert. Um im Kampf um Platz 1 keine Punkte zu verlieren, sollte ein Sieg für den FCL her. Das ist leichter gesagt als getan. Bei den momentan herrschenden schwierigen Bodenverhältnissen wird der TSV Meeder seine ganze Kampfkraft in die Waagschale werfen, um im Abstiegskampf Boden gutzumachen. Wie die Mannschaften derzeit in Form sind, ist trotz einiger Vorbereitungsspiele schwer abzuschätzen. Um erfolgreich zu starten, müssen die spielerisch sicher höher einzuschätzenden Lichtenfelser aber auch kämpferisch eine herausragende Leistung bringen. neck
FC Lichtenfels: Roßbach, Ruck - Aumüller, Dietz, Fischer, Graf, Chr. Goller, F. Goller, Gutgesell, Hellmuth, Hempfling, Henkel, N. Lulei, Martin, Oppel, Panzer, Schardt, Scholz