Nur der Gemeinderat Stephan Panzer (CSU) stimmte gegen die Verlängerung der Verkehrsüberwachung des ruhenden Verkehrs. Panzer ließ anklingen, dass ihm der Eifer der Parkkontrolleure zu groß ist, etwa wenn am Waldparkplatz Knöllchen verteilt werden oder bei Beerdigungen am Friedhof. Auch Romana Gensel (WG Regnitzau) mahnte mehr Sensibilität an. Bürgermeister Klaus Homann (CSU) sind derlei Beschwerden ebenfalls nicht fremd. Er versucht die Problematik zu entschärfen, verweist aber darauf, dass geltende Verkehrsgesetze nun mal eingehalten werden müssen. Insgesamt habe sich die Parküberwachung bislang gut entwickelt.
Über die Fallzahlen wollte Homann nur in nichtöffentlicher Sitzung informieren. Gleichwohl beschloss der Marktgemeinderat bei einer Gegenstimme, den Vertrag mit der "Kommunalen Dienstleistungsgesellschaft Mühldorf" ab 1. Juni 2017 um zwei Jahre zu verlängern. Die Parkdisziplin soll an 25 Stunden pro Monat kontrolliert werden. Für jede Einsatzstunde zahlt die Gemeinde 29,50 Euro an die Firma, die den Kontrolldienst organisiert. wb