Lichtenfels — 2014 wurden von der Polizei im Landkreis Lichtenfels 1679 Verkehrsunfälle bearbeitet. Gegenüber dem Vorjahr mit 1529 Unfällen bedeutet dies ein Plus von 9,81 Prozent. Gestiegen ist auch die Anzahl der Verkehrsunfälle mit Beteiligung alkoholisierter Verkehrsteilnehmer von 29 auf 32 und mit Personenschaden von 231 auf 279.
Erfreulich dagegen ist, dass sich 2014 kein tödlicher Verkehrsunfall im Landkreis Lichtenfels ereignet hat. Im Jahr zuvor waren bei drei Unfällen vier Personen ums Leben gekommen. Die Anzahl polizeilich erfasster Wildunfälle stieg von 278 auf 290. Hauptunfallursachen, insbesondere bei schweren Unfällen, sind nach wie vor überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit und Trunkenheit im Verkehr.
Zur Bekämpfung dieser Ursachen waren die Laserhandmessgeräte der Polizeidienststellen Lichtenfels und Bad Staffelstein im Jahr 2014 insgesamt 172 Stunden im Einsatz. Dabei wurden 762 Kraftfahrzeugführer wegen überhöhter Geschwindigkeit beanstandet. 131 waren so schnell, dass die Ordnungswidrigkeit eine Anzeige und damit einen Bußgeldbescheid zur Folge hatte. Drei Fahrer mussten aufgrund der gefahrenen Geschwindigkeit ihren Führerschein für mindestens einen Monat abgeben.
Bei Alkoholkontrollen waren 104 Fahrzeugführer unter Alkoholeinfluss unterwegs. Neben der fälligen Strafe bzw. Geldbuße mussten alle für kürzere oder längere Zeit ihren Führerschein abgeben. Das Gleiche gilt für 21 Verkehrsteilnehmer, die unter Drogeneinfluss ein Kraftfahrzeug geführt hatten. Nicht berücksichtigt in der Statistik sind Unfälle, Straftaten und Ordnungswidrigkeiten auf der Autobahn. red