Obwohl er gar nicht behandelt wurde, hat ein Tagesordnungspunkt der jüngsten Stadtratssitzung aufhorchen lassen. Dabei geht es um einen bereits im letzten Jahr gestellten Antrag von Forum aktiv, Freie Wähler, SPD und Leo Pfennig (fraktionslos) bezüglich offener Fragen aus dem Prüfbericht über das Kommunalunternehmen "Kultourismus im Schloss."
Es sei die Intention gewesen, das Thema jetzt schnellstmöglich zur Sprache zu bringen, sagte 2. Bürgermeister Michaels Kastl. Deshalb sei es auf die Tagesordnung gesetzt worden. Es gebe aber noch keine abschließenden Informationen, weshalb der Punkt vertagt werden sollte.


Erst im Verwaltungsrat

Der geschäftsleitende Beamte Stefan Bierdimpfl erläuterte, dass es noch einen weiteren Punkt gebe, der geklärt werden müsste. Deshalb müsse zunächst eine Verwaltungsratssitzung stattfinden, danach könne das Thema abschließend im Stadtrat behandelt werden.
"Grundsätzlich bin ich einverstanden", sagte Leo Pfennig dazu. Es gebe aber Fragen, die die Verwaltung schon jetzt beantworten könnte. Beispielsweise habe der Wirtschaftsprüfer festgestellt, dass Haushaltsmittel zugeschossen wurden, um eine Insolvenz von Kultourismus zu verhindern. Ihn würde interessieren, aus welcher Haushaltsstelle das kam. Die Fragen werden demnächst beantwortet.