Knetzgau — Einer alten, fast 250 Jahre alten Tradition folgend, wallt die Pfarrei Knetzgau am dritten Wochenende nach Pfingsten wieder in die Fränkische Schweiz. Ziel der Wallfahrt ist der Gnadenort Gößweinstein, wo in der Basilika zur heiligen Dreifaltigkeit der dreieinige Gott verehrt wird. So machen sich am kommenden Wochenende wieder an die 80 Wallfahrer aus Knetzgau und Umgebung auf den Weg nach Gößweinstein, um unter dem diesjährigen Motto "Wer glaubt ist nie allein!" gemeinsam zum Gnadenort zu pilgern.
Begleitet wird die Wallfahrt wieder von Kaplan Andreas Kneitz, der die Gottesdienste unterwegs und in Gößweinstein feiern wird, und der ganzen Wallfahrt geistliche Impulse und Inhalte gibt.

Auf Burg Feuerstein

Die Gößweinsteinwallfahrt beginnt am Freitag, 27. Juni, um 6 Uhr mit einem Gottesdienst in der Knetzgauer Pfarrkirche, und führt am ersten Tag über Oberschleichach, Kirchaich und Priesendorf nach Stegaurach, wo übernachtet wird. Am zweiten Wallfahrtstag führt der Weg zur Fähre nach Pettstadt, am Rhein-Main-Donau-Kanal entlang nach Altendorf, weiter nach Drosendorf, wo am Samstagnachmittag wiederum Heilige Messe gefeiert wird. Am Abend wird die Burg Feuerstein erreicht und zum zweiten Mal übernachtet.

85 Kilometer zu Fuß

In der Morgendämmerung des Sonntagmorgens macht sich die Pilgergruppe dann auf, um nach Ebermannstadt hinab zu wallen, und am Vormittag Windischgaillenreuth zu erreichen. Dort werden die Wallfahrer von den nachgereisten Buswallfahrern aus Knetzgau erwartet, um nach einem kräftigen Frühstück gemeinsam weiter nach Gößweinstein zu ziehen. Nach 85 Kilometern Fußmarsch und dem feierlichem Einzug in die Basilika wird Kaplan Andreas Kneitz das Wallfahrtsamt mit den Wallfahrern feiern. red