Mit dem Stadtverband für Gartenbau und Landespflege Haßfurt startete eine bunte Gruppe Haßfurter in Richtung Ebrach, um den Baumwipfelpfad zu besuchen.
Und wie die Organisatoren des Vereins wagemutig versprochen hatten: Das Wetter war perfekt. Es war geradezu Baumwipfelwetter. Und so konnte man diesen Ausflug doppelt genießen.
Die versprochene Lauftauglichkeit des frisch eröffneten Pfades bestand ihren Test, und auch große Höhen - immerhin bis zu 42 Meter - konnten durch die Haßfurter Besucher problemlos bewältigt werden, wie die Vorsitzende des Haßfurter Vereins, Katrin Hiernickel mitteilte. Ein Glanzlicht des Pfades war natürlich der Aussichtsturm, der den Blick weit über die Landschaft erföffnet.
Allein die Architektur lohnt einen Besuch. Der Pfad auf den Turm windet sich so allmählich langsam nach oben, dass ein mancher ganz verwundert war, wie mühelos ins Gespräch vertieft er den Aufstieg bewältigen konnte. Für die Kinder gab es einige Spielstationen. Die Wipfel-App ging nach Meinung der Besucher nicht ganz auf die Bedürfnisse der Gäste allen Alters ein. Zudem lenkt sie den Fokus wieder auf elektronische Geräte, die doch gerade im Wald einmal gern außen vor gelassen werden dürften.
Wer die App ignorierte, konnte nämlich allein die saubere Luft und die Ruhe und Weite als beeindruckendes Erlebnis für sich verbuchen. Die abschließende Meinung vieler war: Ein wenig mehr Informationen zu Wald und Natur hätte man sich bei diesen stattlichen Eintrittspreisen schon gewünscht, dennoch gab es ein großes Gesamt-Lob für den Pfad.
Anschließend ging es weiter nach Handtthal, um durch die Weinberge auf die Stollburg zu laufen, wo auf der Terrasse der Abend ausklingen konnte. Sogar ein wenig Toskana-Feeling kam bei allen auf, die den Blick über die Landschaft schweifen ließen. Bei Wein und Leckereien ging es jedem richtig gut. Schwärmerische Blicke und verzückte Worte begleiteten die Heimfahrt, was möglicherweise auch am Wein lag, der den Abend natürlich begleiten durfte. red