Erlangen — Die Stadt Erlangen ist nicht erst seit dem letzten Fahrradklimatest für ihre Fahrradfreundlichkkeit bekannt. Ob dieser Ruf auch einer handfesten Überprüfung anhand der strengen Prüfkriterien der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen in Bayern (AGFK Bayern) standhält, untersuchte am Montag eine Bewertungskommission. Die Vertreter des bayerischen Landtages, der Verkehrswacht, der Polizei, des ADFC, der obersten bayerischen Baubehörde und der AGFK Bayern widmeten sich laut einer Pressemitteilung einen ganzen Tag dem Thema Fahrradfreundlichkeit in Erlangen.
Das Ergebnis: Erlangen erfüllt die Standards. Die AGFK Bayern wird deshalb Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann (CSU) vorschlagen, der Stadt im November auch ganz offiziell den Titel "Fahrradfreundliche Kommune in Bayern" zu verleihen.
Nach einem Besuch vor zwei Jahren Jahr, bei dem eine Fachgruppe Verbesserungsmöglichkeiten aufzeigte, präsentierte die Stadt am Montag zunächst die Umsetzung dieser Vorschläge im Rathaus. Anschließend wurden bei einer Exkursion durch die Stadt neuralgische Punkte begutachtet und überprüft, ob die Stadt Erlangen ihre Hausaufgaben seit der Vorbereisung im Jahr 2013 erledigt oder wenigstens zuverlässig auf den Weg gebracht hat.

Das Miteinander verbessern

Mit den Ergebnissen war die Kommission zufrieden: "Es ist noch nicht alles perfekt, aber der Standard in Erlangen liegt auch im bundesweiten Vergleich sehr hoch. Eine wesentliche Herausforderung für die nächsten Jahre liegt neben einer weiteren Verbesserung der Infrastruktur, insbesondere auch in Bezug auf die Fahrradabstellsituation am Bahnhof, vor allem darin, die Verkehrsteilnehmer zu einem noch besseren Miteinander zu bewegen", erklärt Thomas Neubauer, Geschäftsführer der AGFK Bayern. red