Christopher Loch, zuletzt Trainer der U9-Fußballer des FC Bayern München und psychologischer Berater für den Nachwuchs des deutschen Vorzeigevereins, hat vor der Gemeinschaft der Fußballtrainer (GFT) Oberfranken in Weismain über die Bedeutung des Passspiels referiert. Über 130 begeisterte Trainer sahen in Praxis und Theorie viele wertvolle Übungen. Sie erhielten Anregungen und Tipps für die eigene tägliche Arbeit.
Wichtig bei der Technikschulung sind laut Loch immer folgende Punkte: Organisation, Erklärung, Demonstration, Übung und das Korrigieren. Der Pass an sich diene der Sicherung des Balles und zur Erarbeitung von Torchancen. Anhand dieser Kriterien lasse sich ein guter Pass von einem schlechten unterscheiden: Schärfe, Genauigkeit und Timing. Korrekturen nahm Loch vor allem bei der Stellung des Standbeins und bei der Haltung des Spielbeins und Oberkörpers vor.
Loch zeigte anschaulich als Basisübung den Fünfer-Würfel und forderte von den Akteuren des FC Lichtenfels, die sich für den Praxisteil zur Verfügung gestellt hatten, Beidbeinigkeit, Spiel mit der Innenseite, zwei Kontakte, eine offene Körperstellung und einen konsequenten Torschuss. Er riet seinen Trainerkollegen, immer einen Bezug zum Spiel zu wahren.
Ein weiterer Schwerpunkt war das enge Hinterlaufen am Flügel mit Torschuss. Die Landesliga-Kicker von Trainer Alex Grau glänzten mit acht Toren bei 14 Versuchen und erhielten sowohl von Loch als auch vom GFT-Vorsitzenden Heinz Eger ein Extra-Lob. gerschi