"Das Gegenteil von gut ist gut gemeint" - das sagte einst Kurt Tucholsky, und Rüdiger Hoffmann betitelt sein neues Programm denn auch mit "Ich hab's doch nur gut gemeint". Zu seinem Bühnenjubiläum - Hoffmann tritt seit 30 Jahren auf - widmet er sich noch intensiver seinen Mitmenschen und dies, wie nicht anders zu erwarten, mit herrlich absurden Alltagsdramen und verblüffenden Experimenten.
Der Meister der Nuancen, der mit seinem verschmitzten Gesicht so hintersinnig-intelligent und unschuldig gucken kann, gewinnt jeder Situation etwas Gutes ab. Sei es der neuen Gesundheits-App, die er an seiner Bekannten testet, oder einer Trauerrede, die er mit einem zehnminütigen Gag-Feuerwerk auflockert.
Hoffmann serviert seinem Publikum Kabarett zu den kleinen und großen ganz alltäglichen Katastrophen, fein abgeschmeckt mit einer Prise Musik. Auch diesmal lässt er es sich nicht nehmen, gelegentlich in die Tasten zu greifen und sein Programm mit scharfsinnig-bösen, aber auch heiteren Liedern zu ergänzen.
Goldene Schallplatten, über eine Million verkaufte Tonträger und zahlreiche Auszeichnungen wie der "Echo" oder der "Salzburger Stier" katapultierten Hoffmann an die Spitze der deutschen Comedy-Szene. Hoffmanns Glanznummern sind die Filigranstücke kabarettistischer Psychologie, und vielleicht liebt das Publikum ihn auch deshalb so, weil er uns mit seinen kleinen Alltagsdramen Entlastung schafft in den eigene Trivialitäten und alltäglichen Katastrophen.
Zu erleben ist er in Heroldsbach am 11. März um 20 Uhr in der Hirtenbachhalle. Karten - für FT-Abonnenten gibt es zehn Prozent Rabatt - gibt es online auf www.tickets.infranken.de sowie unter der Hotline 0800/9009100 und in den FT-Servicepoints. red