Mit einer maßlosen Enttäuschung kehrte die HSG Rödental/Neustadt von ihrem Auswärtsspiel in Cham zurück, in dem der Aufsteiger beim gastgebenden ASV mit dem 27:36 sogar noch gut bedient war.
HSG-Trainer Niels Greiner konnte sich die hohe Niederlage nicht erklären, außer, dass seiner Truppe an diesem Tag die Qualifikation für die Landesliga einfach fehlte.
Grundlagenforschung war für das neuen Wochenendspiel dringend nötig, ebenso wie die Trainingsarbeit, denn am Sonntag, 16 Uhr, kommt mit der HG Ansbach das Schlusslicht der Liga in die Franz-Göbel-Halle. Diese Partie muss unter allen Umständen gewonnen werden, wenn nicht schon früh die Anbindung an das Mittelfeld verloren gehen soll.
Das heißt auch, dass die Mannschaft vom Trainerduo Greiner/Baumannn die zwei unerwartet deutlichen Niederlagen in den letzten Spielen aus ihren Köpfen verbannen muss. Schließlich ist das Format für diese Liga vorhanden, nur zeigen müssen es die Mannen um Metz und Kirchner, die beide mit ihrem Potenzial den Hebel gegen den Mitaufsteiger aus Mittelfranken von allein umlegen können. Zudem sind auch noch Fladt, Heil und Troppman (der zuletzt fehlte) weitere Routiniers am Ball, die am Sonntag auf ein Erfolgserlebnis hoffen lassen. Auch Stefan Schumann will seine Schuhe nochmals schnüren und mithelfen, den heimsieg dingfest zu machen.
Außer dem TV Helmbrechts stehen den anderen Oberfranken nur schwer zu lösenden Aufgaben ins Haus. Aber auch für die Helmbrechtser wird die Partie gegen den TV Roßtal nicht von alleine laufen.
Ziemlich aussichtslos ist die Aufgabe für die HSG Fichtelgebirge, denn der Drittletzte hat den Spitzenreiter TSV Rothenburg zum Gast. Eine ähnliche Situation steht dem TV Münchbeg bevor, nur dass der Achte zum Zweiten anreisen muss und diesen Vorteil wird sich die HSG Lauf/Heroldsberg nicht entgehen lassen.
Der freiwillig aus der 3. Liga ausgeschiedene SV Auerbach empfängt den ASV Cham. Im Aufsteiger-Duell bei der TG Heidingsfeld wird es für den TV Erlangen-Bruck II bei drei Unentschieden und einer Niederlage wohl nichts mit dem ersten doppelten Punktgewinn.
Zwischen MTV Ingolstadt und dem direkten Hintermann SG Regensburg geht es um die günstigere Platzierung, für die der Heimverein die bessere Chance besitzt. ebi