Wer beim Namen an die gleichnamige Bizet-Oper denkt, liegt daneben. Wenn im Landkreis Kulmbach von "Carmen" die Rede ist, bezieht sich das eher auf die bayerische Koordinierungsstelle für nachwachsende Rohstoffe, erneuerbare Energien und nachhaltige Ressourcennutzung. Vertreter dieser Einrichtung trafen sich unlängst mit Mitarbeitern des Beratungsinitiative "LandSchafftEnergie", dem Amt für Landwirtschaft, der Regierung von Oberfranken, den Verbänden für landwirtschaftliche Fachbildung sowie dem Klimamanagement des Landkreises zu einem Fachgespräch im Landratsamt. Das Thema lautete: "Photovoltaik, Stromspeicher und Wärmepumpen - die Kombination macht's".
Wenn es um die Energieversorgung in Deutschland geht, nehmen Photovoltaikanlagen eine immer größere Bedeutung ein. Daraus ergeben sich neue Herausforderungen nicht nur für den Einsatz der Systeme, sondern auch für Möglichkeiten der Kombination. So zeigten Experten auf, wie PV-Anlagen gebaut werden, wie sie mit Wärmepumpen kombiniert werden können und welche Möglichkeiten der Batteriespeichermarkt für den Verbraucher bietet. Ein weiteres Themenfeld war die Frage, wie sich das Auslaufen der Einspeisevergütung nach 20 Jahren einmal auswirken wird. red