Bamberg — Prominenter Besuch beim Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) an der Otto-Friedrich-Universität: Direktor Hans-Günther Roßbach begrüßte jetzt Cornelia Quennet-Thielen, Staatssekretärin im Bundesministerium für Bildung und Forschung, in Bamberg. "Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat das Nationale Bildungspanel (Neps) seit 2008 mit Nachdruck gefördert und damit der empirischen Bildungsforschung ein hervorragendes neues Instrument zur Verfügung gestellt", so Roßbach laut einer Pressemitteilung.
Das Neps ist die größte und wichtigste Studie am Leibniz-Institut. Die Staatssekretärin zeigte sich beeindruckt: "Das einmalige Potenzial der Neps-Daten ermöglicht es erstmalig, Bildungsverläufe nachzuvollziehen und so Bildungsprozesse über den gesamten Lebenslauf noch besser zu verstehen. Damit eröffnen sich der empirischen Bildungsforschung ganz neue Möglichkeiten, Zusammenhänge zu erkennen und Wirkungen von Maßnahmen zu analysieren."
Das Neps gilt als eine weltweit einzigartige Studie. Mit der Veröffentlichung des Datensatzes für den frühkindlichen Bereich im März dieses Jahres sind nun alle Stufen des Bildungserwerbs erfasst. Damit stehen der wissenschaftlichen Gemeinschaft im In- und Ausland Daten zu Bildungsprozessen in Deutschland von den ersten Lernschritten bis hin zum Lernen nach der Erwerbsphase zur Verfügung. Das Leibniz-Institut für Bildungsverläufe dient der Förderung der bildungswissenschaftlichen Längsschnittforschung in Deutschland. red