von unserem Mitarbeiter Klaus-Peter Wulf

Kupferberg — Mehr als 300 Personen nahmen am Samstag bei der Trauerfeier in der St.-Vitus-Stadtpfarrkirche und bei der anschließenden Urnenbeisetzung auf dem Gottesacker der Bergstadt Abschied von dem Mitte September nach einer schweren Krankheit verstorbenen Bürgermeister Hans-Joachim Hösch.
Zu den Trauergästen zählten neben den Angehörigen und Freunden auch Bundestagsabgeordnete Emmi Zeulner, Landtagsvizepräsidentin Inge Aures, Landrat Klaus Peter Söllner, viele Bürgermeister aus dem Landkreis sowie die Kupferberger Stadtratsmitglieder mit Zweitem Bürgermeister Alfred Kolenda an der Spitze. Gekommen waren zudem Vorstände und Mitglieder aus den örtlichen Vereinen, Fahnenabordnungen der Feuerwehr und Rotkreuzbereitschaft sowie viele Bürger.
"Trösten ist eine Kunst des Herzens. Sie besteht oft nur da rin, liebevoll zu schweigen und schweigend mitzuleiden." Diesen Satz von Otto von Leixner hatte Alfred Kolenda an den Beginn seiner Trauerrede gestellt. Hans-Joachim Hösch war, so Kolenda, ein Mensch, der sich niemals weggeduckt habe, wenn er gebraucht wurde. "Kupferberg verliert in ihm eine Persönlichkeit, die mit Herz und Verstand für die Stadt gelebt und gewirkt hat", stellte er fest. Hösch habe nach seiner Wahl zum Bürgermeister 2014 wichtige Projekte auf den Weg gebracht, in seiner kurzen Amtszeit viel geschaffen. Der Verstorbene sei auch ein Freund und Förderer der Vereine gewesen.
Das Requiem hielt Pater An dreas. Dieses wurde musikalisch von Norbert Schmidt an der Orgel ausgestaltet.Die Stadtkapelle spielte das Stück "Die Rose". Auch auf dem Friedhof ließ es sich die Kapelle nicht nehmen, Hans-Joachim Hösch einen letzten musikalischen Gruß zu widmen.