von unserem Mitarbeiter Gerd Klemenz

Uetzing — Für Kinder und Eltern der Ivo-Hennemann-Grundschule im Lautergrund gab es einen Grund zum Feiern. Der seit Jahren vorhandene Wunsch, die Grundschüler auch nach dem Unterricht betreuen zu lassen, ging in Erfüllung. Mit einer Feierstunde in den renovierten Räumen wurde der Kinderhort offiziell eröffnet.
Kinderhorte sind Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe und haben wie der Kindergarten oder die -krippe einen Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsauftrag. Der Kinderhort wird nach Ende des Schulunterrichtes angeboten und kann von den Kindern bis 16.30 Uhr besucht werden. Auch während der Schulferien wird die Einrichtung geöffnet sein.
In einem Raum der Ivo-Hennemann-Schule finden Kinder somit einen Ort zum Spielen, Lernen und Fröhlichsein. Bis zu 20 Kinder von der Einschulung bis zum Alter von zehn Jahren können jetzt in Uetzing betreut werden. Den Rahmen bilden feste Regeln und Strukturen im Tagesablauf. Das Lernen ist ein wichtiger Bestandteil der Hortbetreuung und das Anliegen ist es, die Freude und die Wissbegierde beim Lernen zu fördern und den Kindern die daraus resultierenden Möglichkeiten zu eröffnen.


Für die Dorfschulen eingesetzt

Zu Beginn sagte Bürgermeister Jürgen Kohmann (CSU), dass es dem Stadtrat schon immer ein Anliegen gewesen sei, die kleinen Dorfschulen zu erhalten. Als Konsequenz aus diesem Wunsch sei die Schaffung einer Nachmittagsbetreuung der Schulkinder entstanden. Hierfür wurde eine neue Brandschutztür eingebaut und das Schulhaus in Uetzing buchstäblich vom Keller bis ins Dach renoviert. Es folgte die feierliche Segnung der Räumlichkeiten durch Pfarrer i. R. Hans Hübner. Er wünschte den 15 Kindern und Erziehern eine gute Zeit und Gottes reichen Segen. Die Trägerschaft über den Kinderhort hat der Caritasverband übernommen. In dessen Namen bedankte sich Heribert Träger, Verwaltungsleiter des Caritasverbandes im Landkreis Lichtenfels, bei allen Verantwortlichen für die tolle Zusammenarbeit im Vorfeld. Die Einrichtung wurde von dem Erzieherteam Hanni Felden und Luisa Drößmar gemeinsam mit den Eltern und Ralf Schönwald realisiert, und in schnellster Zeit wurde der Raum zu einer Wohlfühlzone für die Kleinen. Auch an den Förderverein der Schule und den Bauhof erging ein großes Dankeschön für die schnelle Umsetzung der Renovierungsarbeiten. Schulleiter Roland Christeiner bedankte sich vor allem bei seiner Stellvertreterin Gudrun Mackert, die in dieses Projekt sehr viel Herzblut und Zeit eingebracht habe. Er freue sich besonders, das die vier Schulhäuser der Ivo-Hennemann Grundschule nun zukunftsfähig gemacht worden seien und so der Grundsatz "Kurze Beine - kurze Wege" für die jüngsten Schüler im Schulsprengel weiterhin gegeben sei.