Nachdem in der Nacht zum Donnerstag ein Feuer in einer Werkstatthalle in dem Schonunger Gemeindeteil Abersfeld im Landkreis Schweinfurt ausgebrochen war, hatte die Kripo Schweinfurt im Anschluss die Ermittlungen insbesondere zur Ursache des Brandes aufgenommen. Vieles spricht derzeit für einen technischen Defekt an einem Traktor als Brandursache, teilt das Polizeipräsidium Unterfranken in Würzburg mit.
Wie berichtet, war der Einsatzzentrale der unterfränkischen Polizei kurz vor 23 Uhr der Brand im Gewebegebiet Abersfeld (ein Ort nahe der Grenze zum Landkreis Haßberge) gemeldet worden. Dort stand eine Werkstatthalle samt mehreren landwirtschaftlichen Fahrzeugen in Flammen, während eine große Rauchwolke sich in Richtung der Ortsteile Abersfeld und Marktsteinach ausbreitete.
Die Anwohner der betroffenen Ortsteile waren daher von der Polizei per Lautsprecherdurchsagen, Rundfunkmeldungen und über die sozialen Medien gewarnt und gebeten worden, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Schadstoffmessungen der Feuerwehr hatten ergeben, dass keine Gesundheitsgefahr für die Bevölkerung besteht. Die Bundesstraße 303 musste aufgrund der starken Rauchentwicklung kurzzeitig für den Verkehr gesperrt werden. Innerhalb einer Stunde hatten die rund 200 Einsatzkräfte von zwölf alarmierten Feuerwehren das Feuer schließlich im Griff.


Es war ein Kurzschluss

Die Brandermittlungen hat die Kripo Schweinfurt rasch von der Schweinfurter Polizei übernommen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand dürfte ein Kurzschluss in der Elektronik eines in der Halle abgestellten Traktors das Feuer ausgelöst haben. Glücklicherweise wurden bei dem Brand keine Personen verletzt, der Sachschaden wird derzeit auf etwa eine Million Euro geschätzt. red