Altenkunstadt — Der Provinzial der Deutschen Franziskaner-Provinz, Cornelius Bohl, machte gegenüber unserer Zeitung deutlich, dass die Entscheidung der Franziskaner-Provinz Posen nichts mit der Planung der Deutschen Provinz zu tun hätte. "Es war allein ihre Entscheidung", unterstrich Pater Cornelius. "Wir bemühen uns um Kontakte zu anderen Provinzen, zum Beispiel in Indien".
Es sei sicher ein Zufall, dass ein neues Kloster direkt vor den Toren des Franziskanerklosters Vierzehnheiligen entstehen soll. "Es wäre allerdings sinnvoll und gut gewesen, wenn auch die Deutsche Provinz von den Brüdern in Polen und vom Bamberger Erzbischof Ludwig Schick informiert worden wäre", sagte er. Der stellvertretende Pressesprecher der Diözese Bamberg, Christoph Gahlau, machte gegenüber unserer Zeitung deutlich, dass die Informationspflicht nicht bei der Diözese, sondern bei der Ordensprovinz Posen liege. Allerdings hätte Generalvikar Georg Kestel am Rande eines Telefongesprächs mit dem Guardian des Franziskanerklosters Vierzehnheiligen, Pater Heribert Arens, die bevorstehende Gründung eines Franziskanerklosters in Altenkunstadt erwähnt. awe