Fünf schöne Tage verbrachte der Ortsverein Kulmbach des Kraftfahrerschutzes (KS) in Nordfriesland.
Bei durchwachsenem Wetter startete die Gruppe am Montagmorgen in Richtung Norden. Bei Regen, Sonne und sogar etwas Schnee ging die Reise über Leipzig, Magdeburg, Hannover und Hamburg durch den Elbtunnel vorbei an Husum in das beschauliche Städtchen Tönning an der Eidermündung. Dort wurde im Strandhotel Fernsicht Quartier bezog.
Nach der Ankunft ließ sich so mancher noch eine Brise Nordseewind um die Nase wehen. Dienstagmorgen ging die Fahrt dann zum Eidersperrwerk. Das imposante Bauwerk schützt das tieferliegende Hinterland vor den gewaltigen Fluten der Nordsee. Weiter ging es an der Küste nach St. Peter-Ording zur Strandpromenade und zum Verkosten der leckeren Fischbrötchen. Ob Matjes, Bismarck oder Krabbenbrötchen - einfach alles schmeckte richtig gut. Ein weiteres Ziel war der wohl bekannteste Leuchtturm auf dem Westerhever Sand, der auch heute noch voll funktionsfähig ist und vielen Schiffen auf der Nordsee den Weg weist. Der dritte Tag stand ganz im Zeichen der Insel Sylt. Los ging es vom Hafen Strucklandshörn. Herrlich anzusehen waren auf dem Weg dorthin die blühenden Osterglocken am Straßenrand. Mit dem Schiff "Adler-Express" führte die Reise durch das Naturschutzgebiet "Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer" zur Nordseeinsel Sylt. Hier stand ein Bus für die große Inselrundfahrt bereit, der die Reisegruppe nach Westerland brachte. Über den Hindenburgdamm ging es dann zurück auf das Festland. Am Donnerstag stand eine Grachtenfahrt in Friedrichstadt und der Besuch der Stadt Husum auf dem Plan. Bei einem ausgiebigen Spaziergang durch die Altstadt und den Hafen konnte man gut das Schauspiel von Ebbe und Flut beobachten.
Bei der Ankunft am Hafen lagen die Boote auf dem Trockenen, bei der Abfahrt war das Hafenbecken dann fast wieder vollgelaufen. Ein tolles Naturschauspiel, das sich über mehr als sechs Stunden erstreckt. Nach einer letzten Nacht im Hotel Fernsicht, ging die von Reinhard Baumgartner organisierte Reise zu Ende. Über Hamburg und Hannover gab es kurz vor der Ankunft in Kulmbach noch eine gemütliche Einkehr in der Himmelkroner Frankenfarm. Ein gelungener Abschluss einer tollen Reise. Gerhard Hahn