"Wie kann ich mich vor Einbrüchen besser schützen". So lautete das Thema in der Schreinerei Stirnweiß in Forchheim. Firmeninhaber Otto Stirnweiß begrüßte dazu knapp 90 Besucher in den Räumen der Schreinerei und machte klar, dass ständig steigende Einbruchszahlen ein Grund zum Handeln seien.
"Auch wir müssen Maßnahmen ergreifen", erklärte Otto Stirnweiß den Anwesenden. Deshalb ist das Unternehmen seit Januar 2016 Mitglied der Qualitätsgemeinschaft "Gebäudesicherheit" im Fachverband Schreinerhandwerk Bayern. Danach folgte ein sehr interessanter Vortrag durch den Referenten Helmut Eßel von der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle in Bamberg. Nachdem er Zahlen aus der Einbruchstatistik präsentiert hatte, stellte er Maßnahmen vor, um sich gegen ungewünschte Gäste zu schützen. Von einfachen Verhaltensregeln bis hin zu Möglichkeiten, um das eigene Zuhause sicherer zu machen, reichte die Palette.
Nach etwas mehr als einer Stunde bedankten sich die Zuhörer mit kräftigem Applaus beim Kriminalhauptkommissar. Viele mussten den Vortrag erst einmal sacken lassen. So sagte ein Besucher: "Als ich gekommen bin, fühlte ich mich zu Hause sicher, doch das ist jetzt nicht mehr der Fall." Es folgte ein Einbruchversuch an einem Standardfenster, das laut Otto Stirnweiß in rund 80 Prozent der Häuser eingebaut ist.


Ruckzuck war das Fenster auf

Die Zuschauer staunten nicht schlecht, als dieses Fenster durch einen einfachen Schraubenzieher innerhalb von wenigen Sekunden geöffnet wurde. Auch das Einschlagen einer normalen Isolierglasscheibe gegenüber einer Sicherheitsverglasung wurde vorgeführt.
Im Anschluss konnte man sich an verschiedenen Infoständen über Sicherheitsbeschläge, Förderungsmöglichkeiten oder Sicherheitsfenster informieren. "Wir wollen, dass sie sicher leben", so Otto Stirnweiß am Ende dieser sehr interessanten Veranstaltung. red