Zum 1. Juli ist die Gemeinde Kalbach der Organisation Rhönlink beigetreten. In der Initiative gegen den Bau der Südlink-Trasse sind sechs Bürgerinitiativen und 24 Gemeinden aus den Landkreisen Fulda und Bad Kissingen zusammengeschlossen.
Zum offiziellen Beitritt und Mitgliedschaft der Gemeinde Kalbach kamen Kalbachs Bürgermeister Florian Hölzer (parteilos), begleitet vom Vorsitzenden der Bürgerinitiative "Kalbach gegen SuedLink", Martin Müller aus Uttrichshausen, sowie Arnd Rössel (beide BfK) aus Mittelkalbach, zur Übergabe der förmlichen Anmeldung ins Mottener Rathaus zu Jochen Vogel (CSU), Bürgermeister und Vorsitzender von Rhönlink.


Wende nach der Kommunalwahl

Nachdem die Gemeinden Eichenzell, Petersberg und Künzell früh der Rhönlink-Initiative angehörten, hat die Kalbacher Politik lange Zeit keine Notwendigkeit gesehen, sich anzuschließen. Seit einem Jahr ist die Kalbacher Bürgerinitiative dabei. Durch den Politikwechsel nach der Kommunalwahl im März hat sich Kalbachs Gemeindevorstand entschlossen, den Schritt zu gehen. "Endlich ist der weiße Fleck auf der Landkarte verschwunden und mit Kalbach alle betroffenen Gemeinden des südlichen Landkreises Fulda im Rhönlink Mitglied", sagte Bürgermeister Hölzer. Im Herbst dieses Jahres sollen der Verlauf der Südlink-Trasse veröffentlicht werden. Es wird damit gerechnet, dass "die Diskussionen um die Trasse wieder volle Fahrt aufnehmen", so Rössel. Dass es überhaupt so weit gekommen sei, dass die Trasse überdacht wird, sei dem "unermüdlichen Einsatz der Bürgerinitiativen" zu verdanken. red