"Mutig waren die jungen Herren, die den Fußball 1916 nach Redwitz brachten", unterstrich Bürgermeister und Schirmherr Christian Mrosek bei der 100-Jahr-Feier des FC, schließlich seien die Umstände damals schwierig gewesen. Heute sei der Verein ein Rückhalt in der Gemeinde und bietet mit seinen Abteilungen vielen eine sportliche Heimat.
Mrosek erinnerte an den Juli 1916, als sich mitten im Ersten Weltkrieg 20 junge Männer in der damaligen Gaststätte Friedmann (Lindenwirt im Gässla) trafen, um den Fußballclub Germania Redwitz aus der Taufe zu heben.


Viele große Momente

Im Laufe der 100-jährigen Vereinsgeschichte habe es große, aber auch schwierige Momente gegeben. Der Schirmherr lobte die Nachwuchsarbeit im Verein. Beim FC würden Geselligkeit und Gemeinschaft gepflegt. Der Bürgermeister übermittelte auch die Grüße der Ortsvereine.
Landrat Christian Meißner lobte das aktive Vereinsleben in der Gemeinde und sah viel Kraft darin. Die Vereine sah er als Zentren, in denen man sich einbringen und engagieren könne.
Die BLSV-Bezirksvorsitzende Monika Engelhardt betonte, dass in den 1400 Sportvereinen in Oberfranken rund 372 000 Mitglieder organisiert sind. Der 1. FC Redwitz verfüge über ein Team mit Herzblut. Mit Freude nahmen die beiden Vorsitzenden Artur Koch und Detlef Langold die Ehrenurkunde entgegen.
"Viele Dinge und ein gutes Führungsteam müssen zusammenkommen, um einen Verein so lange am Leben zu erhalten", unterstrich der stellvertretende BLSV-Kreisvorsitzende Erwin Grünbeck. Bezirksschiedsrichterobmann Siegfried Brehm überreichte die BFV Ehrenurkunde. Grußworte sprachen ferner Spielgruppenleiter Bernd Geier, die Ehrenamtsbeauftragte Margot Härtlein und ein Vertreter des Patenvereins 1. FC Schney.


Imposante Chronik

Detlef Langold und Artur Koch gewährten anschließend einen Einblick in die 100-jährige Vereinsgeschichte. Erstellt hatte die Chronik Stephan Pfadenhauer. Als Sportplatz diente nach der Gründung die so genannte Füllgrube an der Bahnlinie in der heutigen Siedlung. Der erste sportliche Erfolg wurde 1920 mit dem Aufstieg in die damalige A-Klasse gefeiert.
Einer der größten sportlichen Erfolge war 1955 der Gewinn der Aufstiegsrunde zur damaligen 2. Amateurliga Oberfranken West. Weitere Meilensteine waren 1963 die Errichtung des Sportheims und 1980 die Grundsteinlegung für das heutige Sportheim. Thomas Micheel