Forchheim — Am Samstag, 21. Februar, findet auf dem Rathausplatz eine Demonstration unter dem Motto "Forchheim ist bunt - Kundgebung für Toleranz und Respekt" statt. Initiiert durch die Integrationsbeauf-tragten des Forchheimer Stadtrates, wollen die Veranstalter, die Stadt Forchheim, ein Bündnis von Parteien, politischer Gruppierungen, Vertretern muslimischer Einrichtungen, Kirchen, Gewerkschaften und Vereinen ein Zeichen für ein weltoffenes, tolerantes und buntes Forchheim setzen.
"Die Kundgebung soll deutlich machen, dass die Bürger dieser Stadt sich nicht auseinander dividieren lassen. Unabhängig von dem gesellschaftlichen Status, der Religionszugehörigkeit und Herkunft soll die Kundgebung ein Credo für Toleranz, Respekt, Meinungs- und Religionsfreiheit und nicht zuletzt Menschenwürde verkünden", schreiben die Veranstalter in einer Pressemitteilung.

Christen und Muslime

Darüber hinaus sehen die Integrationsbeauftragten die Veranstaltung als Startschuss für einen auf Dauer angelegten interreligiösen und interkulturellen Dialog mit allen in Forchheim vertretenen Glaubensrichtungen, Nationalitäten und ethischen Gruppierungen.
Durch den Dialog soll erreicht werden, dass wir uns einander besser kennen lernen und damit verstehen werden. Im Vorfeld der Kundgebung sorgt der Musikverein Buckenhofen für gute Stimmung. Zunächst begrüßt Stadtrat (FW) und Versammlungsleiter Manfred Hümmer die Teilnehmer. Er übergibt das Wort OB Franz Stumpf (CSU/WUO), der anschließend zum Thema der Kundgebung sprechen wird.
Auch Ditip Sprecher Coskun Ilgar. und Zekeriyya Kolu - als Vertreter der Fatih-Moschee werden zu Wort kommen. Die Kinder-und Jugendgruppe Ditip-Moschee wird ebenso auftreten. Pfarrer Enno Weidt wird für die Evangelische Kirche, Regionaldekan Holzschuh für die Katholische Kirche sprehen. Das Forchheimer Netzwerk "Asyl" wird sich zu Wort melden, bevor Vertreter der Parteien eine Erklärung vortragen. Am Ende steigen Luftballons als Symbol für ein buntes Forchheim in den Himmel. red