Im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung des Kleinkaliber-Schützenvereins Förtschendorf standen neben den Berichten der Funktionsträger auch eine Beitragsanpassung und die Ehrungen verdienter Vereinsmitglieder.
In seinem Rückblick ließ Schützenmeister Harald Scherbel das vergangene Schützenjahr Revue passieren. Beim Schützenfestschießen nahmen 35 Schützenvereine mit insgesamt 222 Schützen teil. Den Königsschuss gaben 16 Schützen ab. Mit 277 Mitgliedern reihe sich der Verein bei den großen Vereinen im Gau ein und sei auch ein Aktivposten bei schießsportlichen Veranstaltungen.
Auch lobte er das jährliche Schüler- und Jugendschießen zum Förtschendorfer Schützenfest, das sich immer größerer Beliebtheit erfreue. In diesem Jahr findet wieder am Schützenfestsamstag ein Jedermann- Schießen statt. Aktive Schützen haben dabei Pause. Neben den vereinsinternen Veranstaltungen haben sich die Förtschendorfer Schützen auch bei kirchlichen Geschehnissen und an Veranstaltungen der örtlichen Vereine beteiligt.
Zweiter Schützenmeister Reinhold Heinlein führte aus, dass die Schießanlage immer wieder gewartet und gepflegt werden müsse. Auch seien Reparaturen durchgeführt worden, ohne dass der Schießbetrieb beeinträchtigt worden sei.
Dritter Schützenmeister Thomas Hitzel zeigte sich erfreut über die Schießleistungen der aktiven Schützen. Der Trainingseifer spiegle sich auch in den Leistungen bei den Luftgewehr-, bei den Kurzwaffen- und Großkaliberschützen wider. Auch das Bogenschießen nehme immer mehr an Beliebtheit zu.
Bogenreferent Leander Langguth berichtete über die Entstehung und Entwicklung der noch jungen Gruppe der Förtschendorfer Bogenschützen. Da sich der Bogenschießsport auch in der näheren Umgebung zunehmender Beliebtheit erfreue, konnte Langguth von beachtlichen Ergebnissen bei den besuchten Veranstaltungen in Kronach, Einberg und Stegaurach berichten. Heiko Eibl wurde mit dem Langbogen in der Blankbogenklasse sogar Gaumeister.
Angeregt wurde, beim 50-Meter-Stand vier Kameras anzuschaffen, um das Trefferbild auf die einzelnen Monitore zu übertragen. Demnach könnten während des Jahres teure Verschleißteile auf der Anlage eingespart werden.
Scherbel erläuterte die Notwendigkeit einer Erhöhung der Mitgliedsbeiträge. Einziger Grund hierfür sei, so Scherbel, die Erhöhung der Abgaben an den Bayerischen Sportschützenbund, der seit 1. Januar 2017 für jedes Mitglied nunmehr 15,60 Euro kassiere. Die letzte Beitragsanpassung war vor 17 Jahren.
Ein Versammlungsteilnehmer verwies auf die hervorragenden Trainingsmöglichkeiten auf der Förtschendorfer Schießanlage. Dass der Verein die baulichen Erweiterungen und Optimierungen der Schießanlagen in den letzten Jahren so gestemmt habe, spreche für sich. Mit seinen Ausführungen unterstütze er die vorgeschlagene Beitragserhöhung, die bei zwei Enthaltungen angenommen wurde.


25 Jahre Schützenmeister

Anlässlich der Jahreshauptversammlung des Kleinkaliber-Schützenvereins Förtschendorf hatte Zweiter Schützenmeister Reinhold Heinlein seine Freude daran, Harald Scherbel für seine langjährige Tätigkeit als Erster Schützenmeister mit dem Bezirksehrenzeichen in Gold auszuzeichnen.
Schützenmeister Scherbel ehrte für 25 Jahre Mitgliedschaft Horst Bremer, Karl-Heinz Erhard, Bernd und Daniel Feuerpfeil, Markus Möckel und Stefan Sesselmann. Für 40 Jahre Mitgliedschaft zeichnete er Stefan Scherer sowie für 50 Jahre Mitgliedschaft Eberhardt Leitz aus.
Die "Ehrennadel des Präsidenten des Deutschen Schützenbundes" erhielten in Grün Alexandra und Daniela Heinlein sowie die version in Gold Stefan Sesselmann.
Das Ehrenzeichen für Fahnenabordnungen des Bayerischen Sportschützenbundes für mehr als 25 Jahre Fähnrich des Vereins erhielt Thomas Lang. Sein Engagement würdigte Harald Scherbel besonders. rh