von unserem Mitarbeiter Karl-Heinz Frank

Heiligenstadt — Ein gute Nachricht hatte Pankraz Schwarzmann vom Staatlichen Bauamt Bamberg im Gepäck, als er jetzt im Heiligenstadter Marktgemeinderat die Planung für die Fahrbahnerneuerung der Staatsstraße 2188 zwischen Heiligenstadt und Neumühle präsentierte.
Er gab dabei bekannt, dass der Freistaat als Baulastträger der Straßenausbaumaßnahme jetzt auch die Kosten für die damit einhergehende Errichtung eines Geh- und Radweges in diesem Abschnitt komplett übernehmen wird. Die Freude darüber war Heiligenstadts Bürgermeister Helmut Krämer (Einigkeit) anzumerken.
Denn die Idee, im Zuge der Fahrbahnerneuerung der Staatsstraße 2188 noch einen 600 Meter langen und 2,50 Meter breiten Geh- und Radweg anzulegen, wird der Marktgemeinde demnach keine Kosten verursachen.
Wie Schwarzmann weiter erläuterte, soll der Anschluss des auf der rechten Seite der Staatsstraße in Richtung Neumühle verlaufenden Geh- und Radweges an das überregionale Radwegenetz nördlich von Heiligenstadt über eine Querungshilfe erfolgen.
Man werde aber während der Baumaßnahme ab Mitte Juni um eine vierwöchige Vollsperrung nicht umhinkommen.
Bei dieser Gelegenheit fragte Marktrat Bernd Büttner (BN), ob man denn zur Reduzierung der hohen Lärmbelastung durch den Straßenverkehr in diesem Bereich nicht über einen "Flüster-Asphalt" nachdenken könnte. Diesem Vorschlag wurde allerdings die wesentlich kürzere Haltbarkeit und eine größere Reinigungsanfälligkeit des angesprochenen Asphalts entgegengehalten.

35 Asylbewerber

Schließlich nahm man mit 10:2 Stimmen die Planung zur Kenntnis, um sich anschließend gleich noch einstimmig für eine Einbeziehungssatzung im Ortsteil Kalteneggolsfeld auszusprechen, die die Einbeziehung von drei bisher im Außenbereich angesiedelten Grundstücken in den im Zusammenhang bebauten Ortsbereich regelt.
Des Weiteren sprach sich der Heiligenstadter Marktgemeinderat für eine erneute Teilnahme an einer Bündelungsausschreibung des Bayerischen Gemeindetags aus. Es geht um die Beschaffung von Strom im Zeitraum von 2017 bis 2019. Ohne Gegenstimme beschlossen die Räte die Fortschreibung des Haushaltskonsolidierungskonzepts zur Gewährung einer Stabilisierungshilfe in Höhe von 300 000 Euro für das Rechnungsjahr 2013.
Abschließend informierte Bürgermeister Krämer die Ratsrunde noch darüber, dass aktuell im Tabea-Familienzentrum 35 Asylbewerber untergebracht sind und noch 15 weitere folgen sollen.