300 Gäste ließen sich das traditionelle Maibaumaufstellen der Landjugend in Unterzaubach nicht entgehen. Heuer fand die Veranstaltung im Rahmen des Projektes "Maibaum für Toleranz" des Bayerischen Bündnisses für Toleranz statt. Ziel war es, ein Zeichen für Toleranz, Respekt und Offenheit zu setzen, aufeinander zuzugehen und Grenzen zu überwinden. Die Landjugend Zaubach ließ sich hierfür auch einiges einfallen. Neben zahlreichen Statement-Tafeln, deren Texte Toleranz und Heimatverbundenheit dokumentierten, durften sich alle Gäste mit einem farbigen Handabdruck auf dem Maibaum verewigen. Klein und groß hatten dabei eine Menge Spaß, so dass der Maibaum mit seinen rund 28 Metern nun bunt verziert am Untersteinacher Landjugendheim in den Himmel ragt.
Projektpatin ist stellvertretende Landrätin Christina Flauder. Sie hielt die Projektrede, eine Laudatio für Vereine, die weltoffen sind und mit ihrem Maibaumaufstellen für Toleranz und Mitmenschlichkeit werben. Flauder betonte, wie wichtig es gerade in der heutigen Zeit ist, respektvoll und offenherzig mit Mitmenschen, Natur und Umwelt umzugehen. Sie bedankte sich bei der Landjugend Zaubach für ihr Engagement und zeigte sich erfreut, dass Werte wie Toleranz und Offenheit noch immer eine große Bedeutung für junge Menschen haben.
Die zahlreichen Besucher waren begeistert von der Umsetzung des Projektes und spendeten großen Applaus, als der Baum aufgestellt wurde. Anschließend befestigten die beiden Vorstände Tim Hennemann und Jonas Gleich zusammen mit Christina Flauder das Toleranz-Banner am Stamm, um für alle kenntlich zu machen, dass der Zaubacher Maibaum Teil der Toleranz-Aktion ist.
Hansi Hümmer sorgte für die musikalische Umrahmung. Am 11. Juni wird der Maibaum dann im Rahmen des Maibaumeinlegens verlost. Dazu ist ab 14 Uhr herzlich eingeladen.