Coburg — Wer von Vogelherd nach Weidach wollte, ging meist über Coburger Gebiet: Der Gehweg an der Weidacher Straße war nur sehr schmal. Viele Fußgänger und Radfahrer nutzten deshalb das Grundstück der ehemaligen Gaststätte. Aber eines Tages war diese Nutzung des Privatgrundstückes nicht mehr möglich und es musste nach einer Lösung gesucht werden.
Von einer "interkommunalen Zusammenarbeit" sprach der ehemalige Weitramsdorfer Bürgermeister Christian Gunsenheimer. Er lobte den Alt-Bürgermeister Hans-Heinrich Ulmann (CSB), denn er hatte die Planungen für einen breiten Gehweg in Angriff genommen. "Was lange währt, wird endlich gut", so umschrieb Ulmanns Nachfolgerin im Baureferat, Zweite Bürgermeisterin Birgit Weber (CSU) die Baumaßnahme zwischen Coburg und Weidach.

Gefahrenstelle beseitigt

Der 60 Meter lange Gehweg sei sehr schön geworden und sie freue sich über eine jetzt durchgehende Verbindung für Passanten von Coburg nach Weidach, sagte sie. Es sei auch der Wunsch des Bürgervereins Scheuerfeld gewesen, diesen Gefahrenpunkt an der vielbefahrenen Staatsstraße zu beseitigen. Besonderen Dank zollte Christian Gunsenheimer der Familie Spatschek, die die Bürger der Gemeinde Weitramsdorf über ihr Grundstück hatten laufen lassen.
Erste Planungen für den Weg liefen seit Januar 2005. Aber erst ab Oktober 2011 gab es dann konkrete Grunderwerbsverhandlungen. Am 3. März 2014 schließlich wurde der notarielle Vertrag mit Eigentümer geschlossen, am 6. Oktober begann der Bau, am 5. Oktober wurde "Fertigstellung" gemeldet, auch wenn die Absturzsicherung auf der Stützwand noch fehlt.
Auf rund 60 Metern Länge wurde der Gehsteig auf eine Breite von 1,50 Metern ausgebaut. Eingesetzt wurden rund 60 Kubikmeter Beton, die Kosten betrugen rund 74 000 Euro. des