Ein waschechter Huppendorfer, der sich für seinen Heimatort immer aktiv engagiert hat, ist Eduard Neubig, der jetzt seinen 90. Geburtstag feiern konnte.
Der Jubilar wurde 1926 in Huppendorf geboren und wuchs zusammen mit einem Bruder im elterlichen Bauernhof auf. 1943 wurde er als 16-Jähriger zum Militärdienst eingezogen und mit 18 Jahren im Januar 1945 im Krieg an Auge und Kiefer verwundet.
Um seine Ehefrau zu finden, musste er nicht weit suchen, er fand sie fast in der Nachbarschaft. Nach der Hochzeit im Jahr 1959 führte er das väterliche Anwesen weiter. Gemeinsam zogen sie ihre drei Kinder groß, zwei Buben und ein Mädchen, und freuen sich zwischenzeitlich über insgesamt neun Enkelkinder.
Der leidenschaftliche Landwirt hat sich auch in der Dorfgemeinschaft engagiert: Eduard Neubig war von 1958 bis 1973 Gemeindekassier und von 1966 bis 1972 Gemeinderatsmitglied der damals noch eigenständigen Gemeinde Huppendorf. Er gehörte 30 Jahre lang dem Wasserzweckverband Poxdorfer Gruppe als Verbandsrat an, war in der Vorstandschaft der Raiffeisenbank und diente als Feldgeschworener für die Gemarkung Huppendorf. Auf seinem Hof stand der Gemeindebulle, der zur damaligen Zeit für die Ortschaft sehr wichtig war.
Neben der Waldarbeit freut er sich noch jede Woche auf den sonntäglichen Frühschoppen nach dem Gottesdienst.
Die Glückwünsche des Landrats Johann Kalb, der Gemeinde Königsfeld und der Ortschaft Huppendorf überbrachte ihm Erste Bürgermeisterin Gisela Hofmann und Gemeinderatsmitglied Hans-Jürgen Brehm. Pfarrer Michael Herrmann von der Pfarrei Königsfeld wünschte ihm Gottes Segen. Im Namen des VdK-Ortsverbands Königsfeld gratulierten Vorstand Albert Dippold und Barbara Dauer. Der Zweckverband Poxdorfer Gruppe war durch den Verbandsvorsitzenden Otto Weiß vertreten. Dem Gründungsmitglied und dem zwischenzeitlich ältesten Mitglied der DJK Königsfeld wünschte auch Vereinsvorstand Michael Stadter alles Gute. red