Coburg — Für Michael Holder ist es das Ende einer langen Reise. "Bereits 1980 gab es die ersten Pläne, die Umkleiden auf unserem Sportplatz zu erweitern. Jetzt haben wir es endlich geschafft", erzählte der Vorsitzende des SV Coburg-Ketschendorf vor rund 50 Vereinsmitgliedern und allerhand Prominenz. Mit der offiziellen Einweihung des neuen Kabinenhauses am Sportgelände auf dem Buchberg ging für den Fußballverein aus dem Coburger Süden eine schwierige Zeit zu Ende.
Vor allem für die Gäste der 17 Jugendmannschaften und der beiden Herrenteams war ein Spiel auf dem Buchberg schon vor dem Anpfiff oftmals eine Tortur. Auf nur sechs Quadratmetern tummelten sich zu Spitzenzeiten an die 20 Spieler in der Umkleidekabine. Das ist jetzt Geschichte mit dem neuen Umkleidehaus. Ohne Hilfe wären die beiden über 30 Quadratmeter großen Umkleiden und zehn Duschen allerdings noch immer ein Gedankenspiel in den Köpfen der Verantwortlichen. Einen großen Anteil der Verwirklichung trägt die Stadt Coburg, die ein Drittel der über 100 000 Euro Baukosten übernommen hatte. Für Oberbürgermeister Norbert Tessmer (SPD) eine gute Investition: "Der SVK ist ein Beispiel für herausragende Jugendarbeit in der Stadt", sagte er. Beispielhaft sei die Kooperation mit dem Sportverband Coburg und dessen Vorsitzendem Jürgen Heeb gewesen. Denn dort sei kurzerhand die Zwischenfinanzierung des Projektes übernommen worden. red