Elf Nachwuchskräfte aus den Feuerwehren Fetzelhofen-Ailsbach, Kleinweisach, Warmersdorf-Buchfeld und Weingartsgreuth unterzogen sich in den vergangenen Monaten der sogenannten Modularen Truppausbildung. Diese über 100 Stunden umfassende Grundausbildung, für die Kreisbrandmeister Roland Kauppert verantwortlich zeichnete, der durch zahlreiche Führungskräfte aus den teilnehmenden Wehren dabei unterstützt worden war, fand vor kurzem mit den schriftlichen, mündlichen und praktischen Prüfungen in Weingartsgreuth ihren erfolgreichen Abschluss.
Die Prüfung selbst begann dann mit einem schriftlichen Teil, bei dem 50 Fragen zu den verschiedensten Bereichen des Feuerwehrdienstes zu beantworten waren. Allein schon die Tatsache, dass alle Teilnehmer mehr als 40 Fragen richtig beantworteten, zeigte die sehr gute Vorbereitung.
Danach waren im praktisch-mündlichen Teil von jedem Teilnehmer drei Einzelaufgaben zu erledigen, angefangen von Erster Hilfe, dem Anfertigen von Knoten und Stichen über das Erläutern feuerwehrtechnischer Ausrüstung bis hin zur Wasserentnahme aus Hydranten und zum Aufbau von Schlauchbrücken mit Verkehrsabsicherung.
Auch hier zeigten die Prüflinge zum großen Teil sehr gute Leistungen. Bei der abschließenden Prüfungsbesprechung lobte Kreisbrandinspektor Manfred Schattan das Engagement der jungen Brandschützer und dankte sowohl den Ausbildern als auch den Schiedsrichtern. Roland Kauppert betonte, man habe versuchsweise einen Lehrgang angeboten, der speziell auf die Ausrüstung der "kleinen Wehren" in seinem Unterkreis abgestimmt war. Dies habe auch sehr gut funktioniert. Ein besonderes Lob hatte er für Stefanie Krämer parat, die alle Prüfungsteile mit voller Punktzahl absolvierte.
Wachenroths Dritter Bürgermeister Lorenz Dietsch (UWW) bedankte sich bei den Prüflingen im Namen der Gemeinden der teilnehmenden Feuerwehren: "Ihr seid die, die auch wirklich was lernen wollen!" Und vieles könne man nicht nur für die Feuerwehr, sondern auch zuhause und im Beruf gebrauchen.
Stefan Brunner