Forchheim — Während der Ferienzeit sind die meisten Sporthallen geschlossen. So auch das Dojo der Forchheimer Karatekas in der Martinsschule. Was machen dann jene Sportler, die es auch während dieser Zeit einfach nicht lassen können? Nun, sie gehen ins sogenannte "Rote Dojo". Damit ist der rote Bodenbelag auf der Forchheimer Sportinsel gemeint. Hier treffen sich seit einigen Jahren bereits die Forchheimer Shotokan-Karatekas, um auch während der Ferienzeit trainieren zu können.
Und so findet man jeden Dienstag und Mittwoch, sofern das Wetter es zulässt, auf der Sportinsel immer einige Unentwegte, die ihrem geliebten Sport frönen. Dabei findet jeweils am Mittwoch das Kindertraining mit Jutta Zimmermann und Kumite-Training (Freikampf) mit Sylvia Schnabel statt. Und gerade mittwochs sind teilweise bis zu 30 Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene im "Roten Dojo". Das Training unter freiem Himmel scheint gerade den Kindern enorm viel Spaß zu bereiten. Am Dienstag sind zumeist diejenigen vor Ort, die sich auf Wettkämpfe oder die anstehenden Gürtelprüfungen vorbereiten. Das Wetter der letzten Wochen ließ auch glücklicherweise ein nahezu vollständiges Training zu. Allein in der vergangenen Woche führten einige Regenschauer dazu, dass die Athleten, die sich seit Monaten auf den Kata-Teamwettbewerb vorbereiten, unter den Bäumen Schutz vor den Regengüssen suchten, um dort ihr Training fortzusetzen. red