von unserem Mitarbeiter Manfred Welker

Herzogenaurach — Von gutem Wetter begünstigt konnte die Pfarrei St. Otto in Herzogenaurach am letzten Septembersonntag ihr Otto-Fest feiern. Der Gottesdienst um 10 Uhr wurde von Stadtpfarrer Helmut Hetzel, Pfarrvikar Hans-Peter Weigel und Pastoralreferent Thomas Matzick gemeinsam gehalten.
Bei diesem Gottesdienst stellte Stadtpfarrer Helmut Hetzel die neuen Gesangbücher vor und segnete sie. Sie wurden auch gleich im Gottesdienst eingesetzt. Für viele Gläubige werden sich neue Nummern für die Lieder erst einprägen müssen. Die Predigt hielt Pfarrvikar Weigel.
Das Fest im Anschluss an den Gottesdienst stand unter dem Motto "Gott loben, das Leben feiern". Im Pfarrsaal konnte zwischen Braten, Klößen oder Gemüsenudeln gewählt werden. Der Pfarrsaal füllte sich im Nu mit den hungrigen Gästen. Viele nutzten auch das gute Wetter und die Bänke um die Kirche, um dort zu Tafeln. Außerdem wurden Lose für das "Otto-Lotto" verkauft. Zu erwerben gab es auch fair gehandelte Produkte aus der Dritten Welt wie Kaffee, Schokolade Kakao und Tee.
Nach dem Mittagessen gab es Kaffee und zahlreiche Kuchenvarianten, den die Mitglieder der Pfarrei gespendet hatten. Auf einer Schautafel konnten sich die Besucher mit Bildern über das vergangene Jahr in der Pfarrei informieren. Auch für die Kinder und Jugendlichen war gesorgt.
Dazu gehörten natürlich eine Hüpfburg, ein Maltisch, Geschicklichkeitsspiele, Dosenwerfen, Loom-Bänder, Spielestraße und die Kirchenrallaye. Nach der Ziehung konnten sich die Gewinner aus einer "Zauberkiste" Spiele, CDs oder andere Gewinne auswählen. Außerdem konnten zahlreiche Cocktails ausprobierte werden. Bei einem Imker informierten sich die Interessenten über die Bienenzucht und Honig.
Vertreten waren auch die Pfadfinder von der DPSG Aurachtal, die inzwischen über 50 Mitglieder zählen. In diesem Jahr hatten sie einen Bücherbasar für Interessierte zusammengestellt. Mit dem Erlös werden Schulkinder in Kaya unterstützt. Denn am 1. Oktober ist in Burkina Faso Schulanfang. Ein Schulheft kostet umgerechnet 50 Euro-Cent, eine warme Mahlzeit 30 Cent. Die Medizin für eine an Malaria erkranktes Kind kostet sechs Euro.
Eine Schuluniform, ohne die die Kinder nicht in die Schule dürfen, schlägt des Weiteren mit 7,50 Euro zu Buch. Die Eltern müssen außerdem noch die Schulgebühren pro Jahr in Höhe von neun Euro tragen. Der Schulbesuch ist wichtig, denn ohne Schulausbildung gibt es für viele später keine Chance einen Beruf zu erlernen um sich selbst und eine Familie versorgen zu können.
Den Ausklang am Abend gestaltete der Otto-Chor.