In Oberfranken ist Crystal Meth durch die gute Verfügbarkeit ein wichtiges Thema. Dabei werden die möglichen massiven Auswirkungen der Droge häufig unterschätzt. Das neue Projekt ComeBack unterstützt ehemalige Konsumenten dabei, sich im Alltag zurechtfinden und wieder eine Arbeit aufzunehmen.
"Die Chancen der Rückkehr der suchtabhängigen Menschen in ein Leben in die Gesellschaft und der dauerhaften Teilhabe am Arbeitsleben hängt entscheidend von einem nahtlosen Übergang zum Ausbildungs- und Arbeitsplatz nach der Suchtrehabilitation ab", betont Roland Härtel-Petri, Suchtmediziner aus Bayreuth, der viel Erfahrung mit Patienten mit Crystal-Meth-Missbrauch hat. Hier setzt ComeBack an, das sich an ehemalige Konsumenten von Crystal Meth und Legal Highs (Kräutermischungen) in ganz Oberfranken richtet. Direkt nach oder schon während der Suchttherapie können sich die arbeitssuchenden Menschen an die Projektmitarbeiter vor Ort wenden. Die Kontaktaufnahme geht schnell und unkompliziert. Durch die Förderung durch den Bayerischen Arbeitsmarktfonds ist das Angebot kostenlos.
Die Casemanager der Gesellschaft zur Förderung beruflicher und sozialer Integration (gfi) helfen bei der Gestaltung des Alltags, unterstützen bei der Bewältigung anstehender Probleme, führen Eignungs- und Interessenstests durch und begleiten die Praktika-, Ausbildungs- oder Arbeitssuche. Betroffene wenden sich direkt an ihren Casemanager vor Ort. Für den Raum Bamberg und Forchheim ist dies Andreas Reinwald, E-Mail reinwald.andreas@ba.gfi-ggmbh.de, 09191/3205-282. red